Lehrplan EDMM

Aus VATSIM Germany
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Der Lehrplan unterteilt sich in mehrere Lernfelder die im Laufe der Ausbildung durchlaufen werden müssen: WBL, GND, TWR, APP und CTR. Jedes Lernfeld unterteilt sich in verschiedene Abschnitte. Die Erfüllung eines Abschnittes/Lernfeldes ist Voraussetzung, um mit dem nächsten Abschnitt/Lernfeld beginnen zu können. Sind zum Beispiel noch nicht alle Abschnitte des Lernfeldes 1 WBL bearbeitet worden, erfolgt keine Ausbildung im Bereich der Rollkontrolle.

Zu jedem Abschnitt eines Lernfeldes steht eine Übersicht zur Verfügung. Im oberen rechten Bereich eines Lernfeldabschnittes wird darüber informiert ob dieser Abschnitt im Selbststudium oder durch das Training mit einem Mentor zu erfüllen ist (vgl. unten stehende Tabelle). Die Zielformulierung jedes Abschnittes enthält Angaben anhand derer die Erfüllung des Abschnittes gemessen werden kann. Zielformulierungen werden durch die Angabe konkreter Ausbildungsinhalte ergänzt. Im Bereich der Quellen sind Materialien für das Selbststudium zu finden.

Auch wenn ein Blick über den Tellerrand nicht schaden wird, sollte in eigenem Interesse Wert darauf gelegt werden, die Menge neuen Wissens zu beschränken. Andernfalls könnte es zur Vermischung von Informationen oder zur Überforderung kommen. Bitte achtet auch bei der Teilnahme an Gruppenstunden auf die Zuordnung der Inhalte zu den Lernfeldern. Bei Themen die im Grunde mehreren Stationen zuzuordnen sind, werden sich die Gruppenstunden in der Regel von GND bis CTR hocharbeiten. So können zum Beispiel Trainees aus dem GND/TWR Bereich die Informationen für APP Lotsen auslassen.

S Im Selbststudium zu bearbeiten
M Wird durch das Training mit einem Mentor bearbeitet

Für die Einweisungen von Gastlotsen anderer Regionalgruppen sind nur die jeweiligen Abschnitte Positionseinweisung der entsprechenden Lernfelder 2, 3, 5 und 6 relevant. Es wird davon ausgegangen, dass diese durch die Ausbildung in ihrer Regionalgruppe die übrigen Inhalte beherrschen. Im Rahmen der Positionseinweisung wird daher nur auf die Besonderheiten des Platzes eingegangen.


Grundsätzliches

Voraussetzungen / Anforderungen

Die vollständige Bearbeitung des jeweils vorausgehenden Ausbildungsabschnittes ist Voraussetzung und somit zwingend erforderlich für den nächsten Abschnitt. Bei theoretischen Lerninhalten versteht sich dies als Verpflichtung, die Inhalte zu lesen, zu verstehen und aufkommende Fragen so weit wie möglich durch Recherche zu beantworten. Hat ein Trainee diese Richtlinie offensichtlich nicht befolgt, kann die darauf folgende Ausbildungseinheit vom Mentor abgebrochen werden. Es besteht jedoch zu jeder Zeit die Möglichkeit bei Fragen einen Mentor zu kontaktieren und um Hilfe zu bitten. Grundsätzlich besteht zu Beginn eines jeden Trainings die Gelegenheit Fragen allgemeiner Art oder zu vorherigen Abschnitten zu stellen.

Gerade zu Beginn der Ausbildung erscheint ein Teil des Inhalts der zu lesenden Dokumente überflüssig beziehungsweise für die Ausbildungsstufe nicht relevant. Oft ist jedoch eine weitrechende Betrachtung für das Verstehen der Themen essenziell, ferner kann so bereits ein Einblick in die Arbeitsweise der Nachbarstationen gewonnen werden. Daher sind alle Dokumente, sofern nicht anders angegeben, immer vollständig zu lesen.

Da die einzelnen Ausbildungsabschnitte aufeinander aufbauen, gehören zu den Lerninhalten einer Stufe immer auch die der jeweiligen vorherigen Abschnitte. Abschnitte, die den Zusatz 'A' oder 'B' tragen sind Ausbildungsairportspezifisch.

Wahl des Ausbildungsairports

Die Tower-Ausbildung kann in der RG München entweder in EDDN oder in EDDM durchgeführt werden, jedoch muss man sich zu Beginn für einen der beiden Airports entscheiden. Ein späterer Wechsel ist erst nach Erhalt des S2 Ratings, also nach Abschluss der Tower-Ausbildung möglich.


Lernfeld 1 - WBL - Welcome Basic Lesson

S Lernfeld 1
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Zuordnung zur vACC Germany und Beitritt in die Regionalgruppe München

Zielformulierung

Der Trainee ist der vACC Germany zugeordnet und der RG München als VOLLMITGLIED beigetreten.

Inhalte

Damit man der RG München als Vollmitglied beitreten kann muss die VATSIM-ID zwingend der vACC Germany zugeordnet sein. Dazu muss auf der Membership-Seite von VATEUD unter dem Reiter „current vACC“ die vACC „Germany“ ausgewählt und bestätigt werden.

Erst wenn dieser Schritt erfolgt ist, kann man der Regionalgruppe München als Vollmitglied beitreten!

Um nun der RG München beizutreten muss man sich zuerst auf der VATSIM-Germany Homepage mit seinen VATSIM-Zugangsdaten anmelden. Dann kann man im RG-Dashboard seine Zugehörigkeiten zu einer Regionalgruppe verwalten. Auf dieser Seite muss nun eine Beitrittsanfrage an die RG München geschickt werden. Nach max. 2 Wochen sollte man nun der Regionalgruppe München zugewiesen sein und somit Zugriff auf das RG-interne Forum haben.



S Lernfeld 1
Abschnitt 2

Abschnitt 2 - Grundlagen für die Ausbildung bei VATSIM

Zielformulierung

Der Trainee hat sich über die Strukturen und Regeln von VATSIM informiert und weiß wo er die für seine Ausbildung zuständigen Ansprechpartner aus Regionalgruppe und vACC Germany findet. Er ist insbesondere über die personelle Besetzung und die Organisation in seiner Regionalgruppe unterrichtet.

Ihm sind die Voraussetzungen für die Lotsenausbildung bekannt und er ist mit dem Ablauf seiner Ausbildung in der Regionalgruppe vertraut.

Der Trainee versteht sich auf die grundlegenden Begriffe der Fliegerei und weiß welche Phasen ein typischer Flug nach Instrumentenflugregeln (IFR) durchläuft.


Inhalte

  • VATSIM Code of Conduct
  • VATSIM Global Ratings Policy
  • Voraussetzungen für eine Ausbildung bei VATSIM
  • Aufbau der VATSIM Struktur
  • Ansprechpartner in der Regionalgruppe und vACC
  • Lotsenlaufbahn
  • Flugplätze der Regionalgruppe
  • Onlinetage der Regionalgruppe
  • Lotsenstationen und Zuständigkeit
  • Grundbegriffe aus Fliegerei und Lotsentätigkeit

Quellen



S Lernfeld 1
Abschnitt 3


Abschnitt 3 - Software

Zielformulierung

Der Trainee hat die für seine Arbeit als Lotse erforderliche Software installiert und eingerichtet. Er versteht sich auf grundlegende Bedienung und hat die Einrichtung durch einen Login als Observer überprüft.

Inhalte

1. Euroscope

Die wichtigste Software, die man zum Lotsen benötigt, ist natürlich der Radar-Client. In der RG München nutzen wir Euroscope.

Als Erstes lädt man das EDMM Full-Package herunter. Dieses Paket enthält alle wichtigen Konfigurationsdateien und Einstellungen für das Lotsen in München. Außerdem liegt diesem Paket eine pdf-Datei bei, die alle weiteren wichtigen Schritte zur Installation von Euroscope enthält (zu finden ist sie im Unterordner „EDMM“).

2. Audio for VATSIM (AfV)

Die Installtionsschritte für den Audio for VATSIM-Client wird ebenfalls in der oben schon erwähnten pdf-Anleitung erklärt.

3. Teamspeak

Zur Koordination mit anderen Lotsen und für die Durchführung von Trainings ist die Software „Teamspeak 3“ erforderlich.

Um sich auf dem VATSIM-Germany Server auch durch die Server bewegen zu können ist es außerdem erforderlich seinen Teamspeak-Account mit seiner VATSIM-ID verknüpfen. Wie genau das geht kann man hier nachlesen.

Quellen



S Lernfeld 1
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Interne Solofreigaben und Ablauf der S2 Ausbildung

Neben der durch Vatsim vorgegebenen Begrenzung der gesamten Ausbildungszeit bis zum S2-Rating von 180 Tagen gibt es in der RG weitere interne Begrenzungen der Solo-Freigaben. Diese Vorgaben sollen den Fortschritt der Trainees regelmäßig überprüfen und so zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung beitragen.

SOLO Dauer Verlängerung
DEL 20 Tage 10 Tage
APN non-event 30 Tage 10 Tage
APN event 30 Tage 10 Tage
TWR non-event 30 Tage 10 Tage
TWR event 30 Tage 20 Tage


Lernfeld 2 - Delivery/Apron Ausbildung

S Lernfeld 2
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen Delivery/Apron

Zielformulierung

Der Trainee entnimmt Wetterinformationen aus METAR und TAF und benennt die Auswirkungen des Wetters auf den Flugbetrieb.

Er ist sich seiner Rolle und Zuständigkeit als Delivery und Apron bewusst und in der Lage Standard-Abflüge nach Instrumenten- und Sichtflugregeln in deutscher und englischer Sprache abzuwickeln. Dabei wendet er die veröffentlichte Phraseologie an.

Zur Vermeidung von Konflikten sind ihm einfache Verfahren (z.B. Halteanweisungen) bekannt.

Dem Trainee ist bekannt auf welche Weise er seine Arbeit strukturieren kann um einen bestmöglichen Überblick behalten zu können.


Inhalte

  • Rolle und Zuständigkeit Delivery / Ground
  • METAR/TAF
  • IFR Abflüge
  • VFR Abflüge in deutscher und englischer Sprache
  • Einfache Konfliktvermeidung durch Halteanweisungen


Quellen



S Lernfeld 2
Abschnitt 2

Abschnitt 2A - Positionseinweisung München Delivery und Apron

Zielformulierung

Der Trainee unterscheidet die verschiedenen Bodenpositionen und benennt die Entrys als Übergabepunkt. Er gibt den Piloten entsprechende Rollanweisungen und weißt die Parkposition in Abhängigkeit von Airline, Flugzeugtyp und Startflughafen zu. Aus den SOP entnimmt er die korrekte Abflugroute und Initialhöhe.


Inhalte

  • SOP Delivery / Apron
  • Charts (Ground, SID)


Quellen


Abschnitt 2B - Positionseinweisung Nürnberg Ground

Zielformulierung

Er gibt den Verfahren entsprechende Rollanweisungen und weißt die Parkposition in Abhängigkeit von Airline, Flugzeugtyp und Startflughafen zu. Aus den Charts entnimmt er Abflugroute und Initialhöhe.


Inhalte

  • SOP Delivery / Ground
  • Charts (Ground, SID)


Quellen



S Lernfeld 2
Abschnitt 3

Abschnitt 3 - Observer Training Delivery/Apron/Ground

Zielformulierung

Der Trainee hört einem anderen Controller, der mindestens eine Event Solo-Freigabe für EDDM_1_GND / EDDN_GND innehält, bei einer Live-Session auf München Delivery/Apron / Nürnberg Ground zu. Es wird dabei dringend empfohlen auch im TeamSpeak anwesend zu sein, um eventuelle Fragen gleich klären zu können. Ziel ist es, so einen Einblick in die Arbeitsweise der Station zu bekommen und Arbeitsweisen kennenzulernen.

Nach erfolgtem Observer Training ist einem Mentor in einer knappen Nachricht über das Forum mitzuteilen, wann und bei welchem Controller man als Observer zugeschaut hat. Nur wenn dies erfolgt ist, dürfen Trainings vereinbart werden.


Inhalte

  • Observen mit Euroscope
  • grundlegende Arbeitsweisen auf Delivery/Apron/Ground


Quellen




M Lernfeld 2
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Delivery/Apron/Ground Training

Zielformulierung

Der Trainee verwaltet Flugpläne und Labels entsprechend den Absichten und Flugregeln eines Fluges. Dabei nutzt er die Möglichkeiten von Euroscope, seine Arbeit zu strukturieren.

Der Trainee arbeitet im Team mit den anderen Stationen zusammen und fordert bei Bedarf Hilfe im Teamspeak oder Euroscope (Supervisor) an. Luftfahrzeuge werden zeitgerecht an die nächste ATC-Station übergeben.

Der Trainee erfüllt alle Voraussetzungen für die Erteilung einer Solofreigabe auf der Position Delivery/Apron.


Inhalte

  • Tägliche Arbeit mit Euroscope (Chat, Flugplan, Flightstrip, Alias,...)
  • Einfache Prioritätensetzung
  • Rufen eines Supervisors
  • Koordination mit anderen ATC-Stationen


Quellen



S/M Lernfeld 2
Abschnitt 5

Abschnitt 5 - Vertiefende Inhalte Apron

Zielformulierung

Der Trainee sorgt für eine zügige Abwicklung des Verkehrs, dabei setzt er die Prioritäten stets richtig und hält Disziplin auf der Frequenz. Dazu entwickelt er alleine oder im Team mit anderen Stationen Strategien zur effizienten Verkehrsabwicklung.

Zur Konfliktvermeidung und Erhaltung des Verkehrsflusses wendet er konditionelle Freigaben an.

Er wendet die Halbkreisflugregeln an und koordiniert non-Standard-Abflüge mit den betreffenden Stationen.

Wenn erforderlich übermittelt er Flugplatzdaten und Wetterinformationen bei veränderten Rahmenbedingungen und passt erteilte Freigaben an.


Inhalte

  • Prioritätensetzung
  • Konditionelle Freigaben
  • Sequenzierung von Abflügen
  • Halbkreisflugregeln
  • Ändern einer Freigabe (z.B. Bahnwechsel)


Quellen


Bemerkungen

Dieser Abschnitt wird durch regelmäßige Onlinetrainings begleitet. Im Vorfeld eines Trainings besteht immer auch die Möglichkeit Fragen zu stellen und das gelesene mit einem Mentor zu besprechen.

Beachtet bitte, dass die Mentoren nur Trainings vereinbaren werden, wenn die Solophase von euch aktiv zum Selbstlernen genutzt wird!



M Lernfeld 2
Abschnitt 6

Abschnitt 6 - Abschluss-Training Apron

Zielformulierung

Der Trainee weißt in einem Onlinetraining die Beherrschung aller notwendigen Kompetenzen im Bereich Delivery/Apron nach und wird für die Ausbildung zum Tower freigegeben.


Inhalte

Vergleiche Lernfeld 2 Abschnitte 1 bis 4


Quellen

Vergleiche Lernfeld 2 Abschnitte 1 bis 4


Lernfeld 3 - Tower Ausbildung

S Lernfeld 3
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen Tower

Zielformulierung

Der Trainee ist sich seiner Rolle und Zuständigkeit als Tower-Lotse bewusst. Er ist mit den grundlegenden Abläufen für die Abwicklung von startendem und landendem Verkehr nach Instrumentenflugregeln vertraut.

Er kann die einzelnen Teile einer Platzrunde benennen und beschreibt die Unterschiede zwischen Instrumenten- und Sichtflugregeln innerhalb der Kontrollzone.

Ihm ist die relevante Luftraumstruktur (G, E, D, D-CTR, C) geläufig, diese kann er mit der Unterscheidung der Flugregeln in Verbindung bringen.

Für die Benutzung der Start- und Landebahnen kann er die Verwendung einer vollen Pistenstaffelung erläutern.

Zur Abwicklung von Flügen in deutscher und englischer Sprache wendet er die veröffentlichte Phraseologie an.


Inhalte

  • Rolle und Zuständigkeit
  • Luftraumstruktur Deutschland
  • Start- und Landefreigaben bei voller Pistenstaffelung
  • Ein- und Ausflüge nach Sichtflugregeln in deutscher und englischer Sprache
  • Platzrundenverkehr


Quellen



M Lernfeld 3
Abschnitt 2

Abschnitt 2A - Positionseinweisung München Tower

Zielformulierung Der Trainee ist mit den Regelungen für den Flughafen München vertraut. Er legt die Betriebsrichtung entsprechend dem Wetter (METAR, TAF) und sonstigen Bedingungen (NOTAM's, SOP) fest. Eine Entscheidung zur Nutzung beider Pisten geschieht auch in Koordination mit den Stationen Apron und Approach.

Ihm sind die Verfahren und Strategien für einen guten Verkehrsfluss bekannt. Über die räumliche Ausdehnung der Kontrollzone, des umliegenden Luftraumes und der Verfahren für VFR-Flüge ist er informiert. Aus den Karten entnimmt er notwendige Informationen wie z.B. Fehlanflugverfahren.


Inhalte

  • SOP München Tower
  • Charts (Anflugkarten, Abflugkarten, Sichtflugkarten)


Quellen



M Lernfeld 3
Abschnitt 2

Abschnitt 2B - Positionseinweisung Nürnberg Tower

Zielformulierung

Der Trainee ist mit den Regelungen für den Flughafen Nürnberg vertraut. Er legt die Betriebsrichtung entsprechend dem Wetter (METAR, TAF) und sonstigen Bedingungen (NOTAM's, SOP) fest. Eine Entscheidung zur Nutzung beider Pisten geschieht auch in Koordination mit den Stationen Ground und Approach.

Ihm sind die Verfahren und Strategien für einen guten Verkehrsfluss bekannt. Über die räumliche Ausdehnung der Kontrollzone, des umliegenden Luftraumes und der Verfahren für VFR-Flüge ist er informiert. Aus den Karten entnimmt er notwendig Informationen wie Fehlanflugverfahren.


Inhalte

  • SOP Nürnberg Tower
  • Charts (Anflugkarten, Abflugkarten, Sichtflugkarten)


Quellen



S Lernfeld 3
Abschnitt 3

Abschnitt 3 - Oberserver Training Tower

Zielformulierung

Der Trainee hört einem anderen Controller, der mindestens eine Event Solo-Freigabe für EDDM_N_TWR / EDDN_TWR innehält, bei einer Live-Session auf München Tower / Nürnberg Tower zu. Es wird dabei dringend empfohlen auch im TeamSpeak anwesend zu sein, um eventuelle Fragen gleich klären zu können. Ziel ist es, so einen Einblick in die Arbeitsweise der Station zu bekommen und Arbeitsweisen kennenzulernen.

Nach erfolgtem Observer Training ist einem Mentor in einer knappen Nachricht über das Forum mitzuteilen, wann und bei welchem Controller man als Observer zugeschaut hat. Nur wenn dies erfolgt ist, dürfen Trainings vereinbart werden.


Inhalte

  • Observen mit Euroscope
  • grundlegende Arbeitsweisen auf Tower


Quellen




M Lernfeld 3
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Tower Training

Zielformulierung

Zur Information der Piloten erstellt der Trainee eine ATIS (Voice und Text) und ändert diese wenn erforderlich.

Der Trainee verwaltet Flugpläne und Labels entsprechend den Absichten und Flugregeln eines Fluges. Dabei nutzt er die Möglichkeit von Euroscope seine Arbeit zu strukturieren.

Der Trainee arbeitet im Team mit den anderen Stationen. Luftfahrzeuge werden zeitgerecht an die nächste ATC-Station übergeben.

Er übermittelt Start-, Lande- und Anflugfreigaben und wendet dabei eine volle Pistenstaffelung an.

Er kann startenden- und landenden Verkehr mit Platzrundenverkehr (1 Flieger) abwickeln.

Der Trainee erfüllt alle Voraussetzungen für die Erteilung einer Solofreigabe auf der Position Turm.


Inhalte

  • Verwendung paralleler Pisten in München
  • Koordination mit benachbarten ATC-Stationen
  • Einfache Prioritätensetzung
  • Einfache Landesequenzen


Quellen



S/M Lernfeld 3
Abschnitt 5

Abschnitt 5 - Vertiefende Inhalte Tower

Zielformulierung

Der Trainee sorgt für eine zügige Abwicklung des Verkehrs, dabei setzt er seine Prioritäten stets richtig und hält Disziplin auf der Frequenz. Dazu entwickelt er alleine oder im Team Strategien zur effizienten Verkehrsabwicklung, vermeidet Delays und eigene Überlastung.

Er erkennt Konflikte und erteilt Anweisungen zur Auflösung, dazu verwendet er wenn möglich konditionelle Freigaben.

Wenn erforderlich übermittelt er Flugplatzdaten und Wetterinformationen bei veränderten Rahmenbedingungen und passt erteilte Freigaben an.

Auch mit speziellen Flugverfahren (SVFR, NVFR, Low-Visibility-Procedures, Reduced Runway Seperation) weiß er umzugehen.


Inhalte

  • Prioritätensetzung
  • Behandlung von Fehlanflügen
  • SVFR
  • VFR bei Nacht
  • VFR Durchflüge der Kontrollzone
  • Low-Visibility-Procedures
  • Erstellung einer komplexen Landesequenz
  • Behandlung von Hubschraubern
  • Konditionelle Freigaben
  • Entzerrung von Verkehr
  • Reduzierte Pistenstaffelung (Reduced-Runway-Seperation)
  • Verfahren "Nicht Zurückhalten einer Lande- bzw. Startfreigabe"
  • Verfahren "Immediate Departure"
  • Notlagen
  • Flugregelwechsel in D(CTR)
  • VFR ILS Übungsanflug
  • AFIS an unkontrollierten Plätzen


Quellen

Bemerkung

Dieser Abschnitt wird durch regelmäßige Trainings von einem Mentor begleitet.



M Lernfeld 3
Abschnitt 6

Abschnitt 6 - Controller Practical Test

Zielformulierung

In einem durch mindestens einen Prüfer des ATD abgehaltenen Controller Practical Test weist der Trainee die Beherrschung der Kompetenzen der Lernfelder 1 bis 3 in einer praktischen Prüfung auf der Position EDDM_N_TWR bzw. EDDN_TWR nach.


Inhalte

Vergleiche Lernfeld 2 und 3


Quellen


Bemerkungen

Im Vorfeld ist der ATSimTest S2 zu bestehen. Dieser wird nach Beantragung des CPT's durch die Mentorin/ den Mentor automatisch vom ATD freigeschaltet.


Lernfeld 4 - Approach Ausbildung

S/M Lernfeld 4
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen Approach

Zielformulierung

Der Trainee ist sich seiner Rolle und Zuständigkeit als Approach-Lotse bewusst. Er ist mit den grundlegenden Abläufen für die Abwicklung Approaches und Departures vertraut.

Er hat die Kenntnisse An - und Abfliegenden Verkehr voneinander innerhalb seines Luftraums sinnvoll zu separieren. Dem Trainee sind die Luftraumstrukturen mit ihren lateralen und vertikalen Grenzen bekannt. Er ist zusätzlich in der Lage innerhalb seines Luftraums Flugregeländerungen umzusetzen (Y bzw Z-Flugplan)

Der Trainee hat die gängigen Holdingentryverfahren kennengelernt und kann diese Anwenden.

Zur Abwicklung von Flügen in deutscher und englischer Sprache wendet er die veröffentlichte Phraseologie an.

Die Approachausbildung findet in München statt (EDDM).


Inhalte

  • Rolle und Zuständigkeit
  • IFR An - und Abflüge sowie Fehlanflüge
  • Luftraumstruktur Deutschland
  • Speeds und Staffelung
  • Anflugverfahren (ILS; NDB; VOR; u.a.)
  • Holdings
  • Flugregelwechsel + C/D Airspace Überflüge
  • Ein- und Ausflüge nach Sichtflugregeln in deutscher und englischer Sprache
  • Einführung in TopSky
  • Prinzipien IAS (Indicated Airspeed und GS (Groundspeed)
  • ComFail Emergency
  • Begriffserläuterung


Quellen



M Lernfeld 4
Abschnitt 2

Abschnitt 2 - Positionseinweisung München Approach

Zielformulierung Der Trainee ist mit den Aufgaben des Lotsen für die Station München Approach vertraut. Er kennt die zubetriebenenen Flughäfen (EDDM, EDMA und EDMO) sowie ihre Pisten -, An - und Abflugstrukturen.

Ihm sind die verfügbaren Anflugverfahren in Zusammenspiel mit ihren IAF's, FAF's, MAP und Holdings bekannt. Er hat zusätzlich ein Bild darüber, wie die SIDs von den Flughäfen seines Luftraum verlaufen und bis wo sein Verantwortungsbereich ist.

Inhalte

  • Luftraumstruktur
  • An - und Abflugverfahren München (inkl. Fehlanflug)
  • Übergabehöhen und Mindestabstände zu anliegenden Nachbarsektoren
  • Basics von TopSky im Approach Bereich (Karten, Label, Übergaben, u.a.)
  • Erläuterung von MVA und MHA


Quellen



S Lernfeld 4
Abschnitt 3

Abschnitt 3 - Observer Training Approach

Zielformulierung

Der Trainee hört einem anderen Controller, der mindestens eine Event Solo-Freigabe für EDDM_N_APP innehält, bei einer Live-Session auf München Radar (Approach) zu. Es wird dabei dringend empfohlen auch im TeamSpeak anwesend zu sein, um eventuelle Fragen gleich klären zu können. Ziel ist es, so einen Einblick in die Arbeitsweise der Station zu bekommen und Arbeitsweisen kennenzulernen.

Nach erfolgtem Observer Training ist einem Mentor in einer knappen Nachricht über das Forum mitzuteilen, wann und bei welchem Controller man als Observer zugeschaut hat. Nur wenn dies erfolgt ist, dürfen Trainings vereinbart werden.


Inhalte

  • Observen mit Euroscope
  • grundlegende Arbeitsweisen auf Approach


Quellen



M Lernfeld 4
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Approachtraining Teil 1

Zielformulierung Der Trainee kennt die grundlegenden Aufgaben und Verfahren der Position "München Radar". Der Trainee erhält einen Einblick in die Nutzung von Anflugverfahren, mit ihren Holdingmöglichkeiten. Ebenfalls weißt der Trainee nach diesem Abschnitt mit welchen Möglichkeiten er einen Flieger identifizieren kann.

Inhalte

  • Verifizierung des gültigen ATIS - Kennbuchstaben in Kombination mit der aktiven Piste
  • Identifikation von Flugzeugen bei Abflug und Ankunft
  • Staffelung von IFR zu IFR und VFR zu IFR
  • Basics von Vektoren (Ablaufschema um Flieger auf den Endanflug zu bringen)
  • Verschiedene Anflugverfahren und wie sie freigegeben werden (ILS, RNP, etc.)
  • Clearance Limits und Holdingverfahren basierend auf den verfügbaren Anflugkarten


Quellen


Bemerkungen

Der Trainee soll ein Gefühl von dem Airspace sowie erste Schritte vom Arbeiten innerhalb der Luftraumstruktur erhalten. Hierbei soll er primär nur mit Vektoren die Flieger in den Endanflug bringen um zu verstehen, wie man effizient mit Headings arbeiten kann. Er soll zusätzlich wissen, was und wo FAF's sind in Kombination mit ihren Höhen für die Anflugverfahren. Dem Trainee soll vor dem nächsten Abschnitt sich bewusst sein, wo die SIDs und STARs in seinem Airspace verlaufen und wo diesen Enden (Clearance Limit + Holdings)


M Lernfeld 4
Abschnitt 5

Abschnitt 5 - Approachtraining Teil 2

Zielformulierung Der Trainee kennt die grundlegenden Aufgaben und Verfahren der Position "München Radar". Der Trainee erhält einen Einblick in die Nutzung von Anflugverfahren, mit ihren Holdingmöglichkeiten. Ebenfalls weißt der Trainee nach diesem Abschnitt mit welchen Möglichkeiten er einen Flieger identifizieren kann.

Inhalte

  • VFR im Luftraum C/D
  • Flugregelwechsel (IFR Pickup + IFR Cancellation)

Quellen


Bemerkungen

Der Trainee soll nach Abschnitt 5 in der Lage sein die Prioritäten in seinem Airspace richtig zu definieren und umzusetzen. Der Trainee hat alle 3 Entry Verfahren für Holdings verstanden und kann sie spezifisch für den Airspace anwenden. Der Trainee sollte spätestens in der Lage sein seine eigene Prioritätensetzung durchzuführen.


M Lernfeld 4
Abschnitt 6

Abschnitt 6 - Approachtraining Teil 3

Zielformulierung Der Trainee ist in der Lage den Sektor alleine effizient und kontrolliert zu bedienen. Er verfügt schon über ausgeprägte Skills und baut seine "Big Picture" - Fähigkeiten immer weiter aus. Zusätzlich hat er ein Bild davon, welche Unterschiede das aktivieren von "LVO" für seinen Luftraum bedeutet.

Inhalte

  • Arbeiten zwischen High/Low/Feeder
  • LVO (Low Visibility Operations + METARs korrekt lesen und anwenden)
  • ComFailure Procedures


Quellen


Bemerkungen

Spätestens nach diesem Training soll der Trainee zusammen mit den Mentoren oder dem Leitenden Mentoren sich über einen möglichen CPT Termin unterhalten haben und die Event Solo besitzen. Wünscht der Trainee noch Auffrischung in einem Fachgebiet, so ist dies idealerweise vor dem CPT durchzuführen.



S Lernfeld 4
Abschnitt 7

Abschnitt 7 - Controller Practical Test

Zielformulierung

In einem durch mindestens einen Prüfer des ATD abgehaltenen Controller Practical Test weist der Trainee die Beherrschung der Kompetenzen der Lernfelder 1 bis 4 in einer praktischen Prüfung auf der Position EDDM_N_APP nach.


Inhalte

Lernfeld 4


Quellen


Bemerkungen

Im Vorfeld ist der ATSimTest S3 zu bestehen. Dieser wird nach Beantragung des CPT's durch die Mentorin/ den Mentor automatisch vom ATD freigeschaltet.


Lernfeld 5 - Center Ausbildung

S/M Lernfeld 5
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen Center

Zielformulierung

Der Trainee ist sich seiner Rolle und Zuständigkeit als Centerlotse bewusst. Er ist mit den grundlegenden Abläufen für die Abwicklung im Radarbereich vertraut. Ihm ist die relevante Luftraumstruktur geläufig und er unterscheidet RVSM von nicht RVSM Luftraum. Zusätzlich ist mit der Struktur von Lufträumen im Upper und Lower und der auf sie angewendeten Halbkreisflugregeln vertraut.

Die Centerausbildung findet (primär) auf den Stationen Roding und Zugspitze statt

Inhalte

  • Sektorisierung (Lower und Upper)
  • Zuständigkeitsbereiche AoRs (FRKL, LOWI_APP, ARFA und Stuttgart)
  • Staffelungsregeln
  • LOAs
  • RVSM
  • Halbkreisflugregel
  • Airways und Free Route Airspace
  • Emergencies
  • Fluginformationsdienst (FIS)
  • Minimum Enroute Altitude (MEA)


Quellen


Bemerkungen

Der Trainee soll vor der ersten Livesession sich mit den gültigen LOA Dokumenten vertraut machen und sich Fragen dazu notieren. Es wird NICHT verlangt, dass man vorher schon jede Übergabepunkte auswendig kennt.


M Lernfeld 5
Abschnitt 2

Abschnitt 2 - Positionseinweisung Traun Sektor

Zielformulierung

Der Trainee erhält einen Einblick wie die Sektorisierung in München aussieht und welche die Hauptsektoren sind. Er geht mit dem Mentoren die gültigen LOAs durch und wird auf die wichtigsten Übergaben hingewiesen. Das Arbeiten mit Topsky wird vertieft und die erste Live Session findet auf dem Traun Sektor statt.

Inhalte

  • Luftraumstruktur Traun (inkl. LOAs)
  • Was bedeutet und wie funktioniert RVSM
  • Halbkreisflugregeln mit ihren Besonderheiten (Schweiz, Italien u.a.)
  • Besonderheit Luftraum über Innsbruck
  • Staffelungsregeln
  • Minimum Enroute Altitude (MEA)


Quellen



S Lernfeld 5
Abschnitt 3

Abschnitt 3 - Observer Training Center

Zielformulierung

Der Trainee hört einem anderen Controller, der mindestens eine Event Solo-Freigabe für Zugspitze innehält, bei einer Live-Session auf München Radar (Center) zu. Es wird dabei dringend empfohlen auch im TeamSpeak anwesend zu sein, um eventuelle Fragen gleich klären zu können. Ziel ist es, so einen Einblick in die Arbeitsweise der Station zu bekommen und Arbeitsweisen kennenzulernen.

Nach erfolgtem Observer Training ist einem Mentor in einer knappen Nachricht über das Forum mitzuteilen, wann und bei welchem Controller man als Observer zugeschaut hat. Nur wenn dies erfolgt ist, dürfen Trainings vereinbart werden.


Inhalte

  • Observen mit Euroscope
  • grundlegende Arbeitsweisen auf Center


Quellen



M Lernfeld 5
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Positionseinweisung Zugpsitze Sektor

Zielformulierung

Der Trainee baut seine Erfahrungen im Centerbereich aus und kann das erlernte Wissen aus Abschnitt 2 anwenden.

Inhalte

  • Luftraumstruktur Zugspitze (inkl. LOAs)
  • Besonderheit im Luftraum über Innsbruck
  • Airways und Free Route Airspace
  • Konfliktlösungen im Reiseflug sowie Descend/Climb


Quellen



S Lernfeld 5
Abschnitt 5

Abschnitt 5 - Positionseinweisung Roding Sektor

Zielformulierung

Der Trainee baut seine Erfahrungen im Centerbereich aus und kann das erlernte Wissen aus Abschnitt 2 und 4 anwenden.

Inhalte

  • Luftraumstruktur Roding (inkl. LOAs)
  • Konfliktlösungen im Reiseflug sowie Descend/Climb
  • Emergencies
  • Speed Control Techniques


Quellen



S Lernfeld 5
Abschnitt 6

Abschnitt 6 - Controller Practical Test

Zielformulierung

In einem durch mindestens einen Prüfer des ATD abgehaltenen Controller Practical Test weist der Trainee die Beherrschung der Kompetenzen der Lernfelder 1 bis 5 in einer praktischen Prüfung auf der Position EDMM_R_CTR nach.


Inhalte

Lernfeld 5


Quellen


Bemerkungen

Im Vorfeld ist der ATSimTest C1 zu bestehen. Dieser wird nach Beantragung des CPT's durch die Mentorin/ den Mentor automatisch vom ATD freigeschaltet.



Wir wünschen viel Spaß in deiner Ausbildung!