Lehrplan EDLL

Aus VATSIM Germany
Dies ist die bestätigte sowie die neueste Version dieser Seite.
Wechseln zu:Navigation, Suche

Der Lehrplan unterteilt sich in mehrere Lernfelder die im Laufe der Ausbildung durchlaufen werden müssen WBL, GND, TWR, APP und CTR. Jedes Lernfeld unterteilt sich in verschiedene Abschnitte. Die Erfüllung eines Abschnittes/Lernfeldes ist Voraussetzung um mit dem nächsten Abschnitt/Lernfeld beginnen zu können. Sind zum Beispiel nicht alle Abschnitte des Lernfeldes 1 WBL bearbeitet worde, erfolgt keine Ausbildung im Bereich der Rollkontrolle.

Zu jedem Abschnitt eines Lernfeldes steht eine Übersicht zur Verfügung. Im oberen rechten Bereich eines Lernfeldabschnittes wird darüber informiert ob dieser Abschnitt im Selbststudium oder durch das Training mit einem Mentor zu erfüllen ist, vgl. unten stehende Tabelle. Die Zielformulierung jedes Abschnittes enthält Angaben anhand derer die Erfüllung des Abschnittes gemessen werden kann. Zielformulierungen werden durch die Angabe konkreter Ausbildungsinhalte ergänzt. Im Bereich der Quellen sind Materialien für das Selbststudium zu finden.

Auch wenn ein Blick über den Tellerrand nicht schaden wird, sollte in eigenem Interesse wert darauf gelegt werden die Menge neuen Wissens zu beschränken. Andernfalls könnte es zur Vermischung von Informationen oder zur Überforderung kommen. Bitte achtet auch bei der Teilnahme an Gruppenstunden auf die Zuordnung der Inahlte zu den Lernfeldern. Bei Themen die im Grunde mehreren Stationen zuzuordnen sind, werden die Gruppenstunden sich in der Regel von GND bis CTR hocharbeiten. So können zum Beispiel Trainees aus dem GND/TWR Bereich die Informationen für APP Lotsen auslassen.

S Im Selbststudium zu bearbeiten
M Wird durch das Training mit einem Mentor bearbeitet

Für die Einweisungen von Gastlotsen anderer Regionalgruppen sind nur die jeweiligen Abschnitte Positionseinweisung der entsprechenden Lernfelder 2, 3, 5 und 6 relevant. Es wird davon ausgegangen das diese durch die Ausbildung in ihrer Regionalgruppe die übrigen Inhalte beherrschen. Im Rahmen der Positionseinweisung wird daher nur auf die Besonderheiten des Platzes eingegangen.

Achtung: Für alle in rot dargestellten Inhalte der Lernfeldübersichten stehen noch keine ausreichenden Dokumente für das Selbststudium zur Verfügung. Diese Inhalte werden abweichend der obigen Regelung durch einen Mentor in Einzel- oder Gruppenstunden vermittelt.

Inhaltsverzeichnis


Grundsätzliches

Voraussetzungen / Anforderungen

Die vollständige Bearbeitung des jeweils vorausgehenden Ausbildungsabschnittes ist Voraussetzung und somit zwingend erforderlich für den nächsten Abschnitt. Bei theoretischen Lerninhalten versteht sich dies als Verpflichtung, die Inhalte zu lesen, zu verstehen und aufkommende Fragen so weit wie möglich durch Recherche zu beantworten. Hat ein Trainee diese Richtlinie offensichtlich nicht befolgt, kann die darauf folgende Ausbildungseinheit vom Mentor abgebrochen werden. Es besteht jedoch zu jeder Zeit die Möglichkeit bei Fragen einen Mentor zu kontaktieren und um Hilfe zu bitten. Grundsätzlich besteht zu Beginn eines jeden Trainings die Gelegenheit Fragen allgemeiner Art oder zu vorherigen Abschnitten zu stellen.

Gerade zu Beginn der Ausbildung erscheint ein Teil des Inhalts der zu lesenden Dokumente überflüssig beziehungsweise für die Ausbildungsstufe nicht relevant. Oft ist jedoch eine weitrechende Betrachtung für das Verstehen der Themen essenziell, ferner kann so bereits ein Einblick in die Arbeitsweise der Nachbarstationen gewonnen werden. Daher sind alle Dokumente, sofern nicht anders angegeben, immer vollständig zu lesen.

Da die einzelnen Ausbildungsabschnitte aufeinander aufbauen, gehören zu den Lerninhalten einer Stufe immer auch die der jeweiligen vorherigen Abschnitte.


Solofreigaben

Die Anforderungen für eine Solofreigabe sind hier zu finden.


Lernfeld 1 - WBL - Welcome Basic Lesson

S Lernfeld 1
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen für die Ausbildung bei VATSIM

Zielformulierung

Der Trainee hat sich über die Strukturen und Regeln von VATSIM informiert und weiß wo er die für seine Ausbildung zuständigen Ansprechpartner aus Regionalgruppe und vACC Germany findet. Er ist insbesondere über die personelle Besetzung und die Organisation in seiner Regionalgruppe unterrichtet.

Ihm sind die Voraussetzungen für die Lotsenausbildung bekannt und er ist mit dem Ablauf seiner Ausbildung in der Regionalgruppe vertraut.

Der Trainee versteht sich auf die grundlegenden Begriffe der Fliegerei und weiß welche Phasen ein typischer Flug nach Instrumentenflugregeln (IFR) durchläuft.


Inhalte

  • VATSIM Code of Conduct
  • VATSIM Global Ratings Policy
  • Voraussetzungen für eine Ausbildung bei VATSIM
  • Aufbau der VATSIM Struktur
  • Ansprechpartner in der Regionalgruppe und vACC
  • Lotsenlaufbahn
  • Flugplätze der Regionalgruppe
  • Onlinetage der Regionalgruppe
  • Lotsenstationen und Zuständigkeit
  • Grundbegriffe aus Fliegerei und Lotsentätigkeit

Quellen



S Lernfeld 1
Abschnitt 2

Abschnitt 2 - Software

Zielformulierung

Der Trainee hat die für seine Arbeit als Lotse erforderliche Software installiert und eingerichtet. Er versteht sich auf grundlegende Bedienung und hat die Einrichtung durch einen Login als Observer überprüft.


Inhalte

  • Euroscope
  • Teamspeak
  • Teamviewer


Quellen

Bemerkung

Seit Herbst 2019 wird auf Vatsim der neue "Audio for Vatsim (AFV)" Codec verwendet. Zusätzlich zu Euroscope und abweichend von den Videos muss daher auch der AFV-Client und das Euroscope-Plugin eingerichtet werden. Ansonsten ist eine Teilnahme am Funkverkehr als Lotse oder Observer nicht möglich. Die Links zu einem separaten Anleitungsvideo und zu den Dateien sind oben eingefügt.


Lernfeld 2 - Ground Ausbildung

S Lernfeld 2
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen Ground

Zielformulierung

Der Trainee entnimmt Wetterinformationen aus METAR und TAF und benennt die Auswirkungen des Wetters auf den Flugbetrieb.

Er ist sich seiner Rolle und Zuständigkeit als Streckenfreigabe und Rollkontrolle bewusst und in der Lage standard Abflüge nach Instrumenten- und Sichtflugregeln in deutscher und englische Sprache abzuwickeln. Dabei wendet er die veröffentlichte Phraseologie an.

Zur Vermeidung von Konflikten sind ihm einfache Verfahren (z.B. Halteanweisungen) bekannt.

Dem Trainee ist bekannt auf welche Weise er seine Arbeit strukturieren kann um einen bestmöglichen Überblick behalten zu können.


Inhalte

  • Rolle und Zuständigkeit Delivery / Ground
  • METAR/TAF
  • IFR Abflüge
  • VFR Abflüge in deutscher und englischer Sprache
  • Einfache Konfliktvermeidung durch Halteanweisungen
  • Tracking im Bereich der Rollkontrolle


Quellen



S Lernfeld 2
Abschnitt 2

Abschnitt 2 - Positionseinweisung Düsseldorf Delivery und Ground

Zielformulierung

Der Trainee unterscheidet die verschiedenen Bodenpositionen und benennt die Checkpoints als Übergabepunkt.

Er gibt den Verfahren entsprechende Rollanweisungen und weißt die Parkposition in Abhängigkeit von Airline, Flugzeugtyp und Startflughafen zu.

Aus den Charts entnimmt er Abflugroute und Initialhöhe.


Inhalte

  • SOP Delivery / Ground
  • Charts (Ground, SID)


Quellen



M Lernfeld 2
Abschnitt 3

Abschnitt 3 - Ground Training

Zielformulierung

Der Trainee verwaltet Flugpläne und Labels entsprechend den Absichten und Flugregeln eines Fluges. Dabei nutzt er die Möglichkeit von Euroscope seine Arbeit zu strukturieren.

Der Trainee arbeitet im Team mit den anderen Stationen zusammen und fordert bei Bedarf Hilfe im Teamspeak oder Euroscope (Supervisor) an. Luftfahrzeuge werden zeitgerecht an die nächste ATC-Station übergeben.

Der Trainee erfüllt alle Voraussetzungen für die Erteilung einer Solofreigabe auf der Position Rollkontrolle / Streckenfreigabe.


Inhalte

  • Tägliche Arbeit mit Euroscope (Chat, Flugplan, Flightstrip, Alias,...)
  • Einfache Prioritätensetzung
  • Rufen eines Supervisors
  • Koordination mit anderen ATC-Stationen


Quellen


Bemerkungen

Um Onlinetrainings auf GND durchzuführen, muss zuerst der theoretische S1-Test bestanden werden. Dieser wird für euch vor der ersten SIM vom Mentor/ von der Mentorin beantragt und sollte zum Training bereits ausgefüllt worden sein. Vor dem Abschicken möchten wir diesen dann gerne beim ersten Training mit euch durchsprechen.



S/M Lernfeld 2
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Vertiefende Inhalte Ground

Zielformulierung

Der Trainee sorgt für eine zügige Abwicklung des Verkehrs, dabei setzt er die Prioritäten stets richtig und hält Disziplin auf der Frequenz. Dazu entwickelt er alleine oder im Team Strategien zur effizienten Verkehrsabwicklung.

Zur Konfliktvermeidung und Erhaltung des Verkehrsflusses wendet er konditionelle Freigaben an.

Er wendet die Halbkreisflugregeln an und koordiniert nicht Standard Abflüge mit den benachbarten Stationen.

Wenn erforderlich übermittelt er Flugplatzdaten und Wetterinformationen bei veränderten Rahmenbedingungen und passt erteilte Freigaben an.


Inhalte

  • Prioritätensetzung
  • Konditionelle Freigaben
  • Sequenzierung von Abflügen
  • Halbkreisflugregeln
  • Ändern einer Freigabe (z.B. Bahnwechsel)


Quellen


Bemerkungen

Dieser Abschnitt wird durch regelmäßige Onleintrainings begleitet. Im Vorfeld eines Trainings besteht immer auch die Möglichkeit Fragen zu stellen und das gelesene mit einem Mentor zu besprechen.

Beachtet bitte, dass die Mentoren nur Trainings vereinbaren werden wenn die Solophase von euch aktiv zum Selbstlernen genutzt wird!



M Lernfeld 2
Abschnitt 5

Abschnitt 5 - Ground Training

Zielformulierung

Der Trainee weißt in einem Onlinetraining die Beherrschung aller notwendigen Kompetenzen im Bereich Delivery / Ground nach und wird für die Ausbildung zum Tower freigegeben.


Inhalte

Vergleiche Lernfeld 2 Abschnitte 1 bis 4


Quellen


Lernfeld 3 - Tower Ausbildung

S Lernfeld 3
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen Tower

Zielformulierung

Der Trainee ist sich seiner Rolle und Zuständigkeit als Turmlotse bewusst. Er ist mit den grundlegenden Abläufen für die Abwicklung von startendem und landendem Verkehr nach Instrumentenflugregeln vertraut.

Er kann die einzelnen Teile einer Platzrunde benennen und beschreibt die Unterschiede zwischen Instrumenten- und Sichtflugregeln innerhalb der Kontrollzone.

Ihm ist die relevante Luftraumstruktur (G, E, D, D-CTR, C) geläufig, diese kann er mit der Unterscheidung der Flugregeln in Verbindung bringen.

Für die Benutzung der Start- und Landebahnen kann er die Verwendung einer vollen Pistenstaffelung erläutern.

Zur Abwicklung von Flügen in deutscher und englischer Sprache wendet er die veröffentlichte Phraseologie an.


Inhalte

  • Rolle und Zuständigkeit
  • Luftraumstruktur Deutschland
  • Start- und Landefreigaben bei voller Pistenstaffelung
  • Ein- und Ausflüge nach Sichtflugregeln in deutscher und englischer Sprache
  • Platzrundenverkehr


Quellen



S Lernfeld 3
Abschnitt 2

Abschnitt 2 - Positionseinweisung Düsseldorf Tower

Zielformulierung

Der Trainee ist mit den Regelungen für den Flughafen Düsseldorf vertraut. Er legt die Betriebsrichtung entsprechend dem Wetter (METAR, TAF) und sonstigen Bedingungen (NOTAM's, SOP) fest. Eine Entscheidung zur Nutzung beider Pisten geschieht auch in Koordination mit den Stationen Roll- und Anflugkontrolle.

Ihm sind die Verfahren und Strategien für einen guten Verkehrsfluss bekannt. Über die räumliche Ausdehnung der Kontrollzone, des umliegenden Luftraumes und der Verfahren für VFR Flüge ist er informiert. Aus den Karten entnimmt er notwendig Informationen wie Fehlanflugverfahren.


Inhalte

  • SOP Düsseldorf Tower
  • Charts (Anflugkarten, Abflugkarten, Sichtflugkarten)


Quellen



M Lernfeld 3
Abschnitt 3

Abschnitt 3 - Tower Training

Zielformulierung

Zur Information der Piloten erstellt der Trainee eine ATIS (Voice und Text) und ändert diese wenn erforderlich.

Der Trainee verwaltet Flugpläne und Labels entsprechend den Absichten und Flugregeln eines Fluges. Dabei nutzt er die Möglichkeit von Euroscope seine Arbeit zu strukturieren.

Der Trainee arbeitet im Team mit den anderen Stationen. Luftfahrzeuge werden zeitgerecht an die nächste ATC-Station übergeben.

Übermittelt Start-, Lande- und Anflugfreigaben und wendet dabei eine volle Pistenstaffelung an.

Kann startenden- und landenden Verkehr mit Platzrundenverkehr (1 Flieger) abwickeln.

Der Trainee erfüllt alle Voraussetzungen für die Erteilung einer Solofreigabe auf der Position Rollkontrolle / Streckenfreigabe.


Inhalte

  • Verwendung paralleler Pisten in Düsseldorf
  • Koordination mit benachbarten ATC-Stationen
  • Einfache Prioritätensetzung
  • Einfache Landesequenzen


Quellen



S Lernfeld 3
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Vertiefende Inhalte Tower

Zielformulierung

Der Trainee sorgt für eine zügige Abwicklung des Verkehrs, dabei setzt er seine Prioritäten stets richtig und hält Disziplin auf der Frequenz. Dazu entwickelt er alleine oder im Team Strategien zur effizienten Verkehrsabwicklung, vermeidet Delays und eigene Überlastung.

Erkennt Konflikte und erteilt Anweisungen zur Auflösung, dazu verwendet er wenn möglich konditionelle Freigaben.

Wenn erforderlich übermittelt er Flugplatzdaten und Wetterinformationen bei veränderten Rahmenbedingungen und passt erteilte Freigaben an.

Auch mit speziellen Flugverfahren (Fehlanflügen, SVFR, NVFR, Low-Visibility-Procedures) weiß er sicher umzugehen.


Inhalte

  • Prioritätensetzung
  • Behandlung von Fehlanflügen
  • SVFR
  • VFR bei Nacht
  • VFR Durchflüge der Kontrollzone
  • Low-Visibility-Procedures
  • Erstellung einer komplexen Landesequenz
  • Behandlung von Hubschraubern
  • Konditionelle Freigaben
  • Entzerrung von Verkehr
  • Reduzierte Pistenstaffelung (Reduced-Runway-Seperation)
  • Verfahren "Nicht Zurückhalten einer Lande- bzw. Startfreigabe"
  • Verfahren "Immediate Departure"
  • Notlagen
  • AFIS an unkontrollierten Plätzen


Quellen

Bemerkung

Dieser Abschnitt wird durch regelmäßige Trainings von einem Mentor begleitet.



M Lernfeld 3
Abschnitt 5

Abschnitt 5 - Controller Practical Test

Zielformulierung

In einem durch mindestens einen Prüfer des ATD abgehaltenen Controller Practical Test weist der Trainee die Beherrschung der Kompetenzen der Lernfelder 1 bis 3 in einer praktischen Prüfung auf der Position EDDL_TWR nach.


Inhalte

Vergleiche Lernfeld 2 und 3


Quellen


Bemerkungen

Im Vorfeld ist der ATSimTest S2 zu bestehen. Dieser wird nach Beantragung des CPT's durch die Mentorin/ den Mentor automatisch vom ATD freigeschaltet.


Lernfeld 4 - Approach Ausbildung

S Lernfeld 4
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen Approach

Zielformulierung

Der Trainee ist sich seiner Rolle und Zuständigkeit als Radarlotse bewusst. Er ist mit den grundlegenden Abläufen für die Abwicklung von startendem und landendem Verkehr nach Instrumentenflugregeln vertraut.

Ihm ist die relevante Luftraumstruktur (G, E, D, D-CTR, C) geläufig.

Darüber hinaus versteht er die Auswirkung des Wetters auf den Flugverkehr.

Er unterscheidet die einzelnen Phasen eines Anfluges und wendet zur Abwicklung die veröffentlichte Phraseologie an.

Neben dem ILS-Anflug sind ihm die unterschiedlichen Anflugverfahren bekannt.

Inhalte

  • Rolle und Zuständigkeit
  • Luftraumklassen
  • Identifikation von Flugzeugen
  • Mindeststaffelung (lateral, vertikal, Wirbelschleppen)
  • Fehlanflüge
  • Anflugverfahren (ILS, LOC-DME, VOR-DME, NDB-DME, RNAV, visual Approach)

Quellen


S Lernfeld 4
Abschnitt 2

Abschnitt 2 - Positionseinweisung Düsseldorf Approach

Zielformulierung

Der Trainee ist vertraut mit den Verfahren aller zu betreuenden Flugplätze (EDLV, EDLN, EDDL). Ihm sind Übergabehöhen zwischen APP und CTR bekannt.

Flüge in benachbarte vACC's übergibt er entsprechend den Verfahren der LoA's.

Inhalte

  • SOP Düsseldorf Approach
  • Airportbriefing EDLN, EDLV
  • Charts (Anflugkarten, Sichtflugkarten)
  • LoA
  • Sektorgrenzen

Quellen


M Lernfeld 4
Abschnitt 3

Abschnitt 3 - Approach Training

Zielformulierung

Der Trainee...

  • verifiziert die Mode-C Anzeige.
  • verifiziert die Bestätigung des gültigen ATIS-Kennbuchstaben.
  • erteilt wenn nötig Verkehrsinformationen.
  • erteilt Vektoren zur Herstellung des Verkehrsflusses und Einhaltung der Staffelung.
  • verwendet die korrekte Phraseologie.
  • erteilt korrekte Anflugfreigaben (ILS, LOC, VOR, NDB, RNAV, Visual).
  • positioniert Anflüge zum Endanflug eines Instrumentenanfluges.
  • sorgt für ausreichende Staffelung im Endanflug.
  • übergibt Luftfahrzeuge zeitgerecht zur nächsten ATC Station.
  • erkennt rechtzeitig mögliche Konflikte und ergreift Maßnahmen zur Abwendung.
  • wendet bei geringem Verkehr "Continuous Descent Verfahren" an.

Inhalte

  • Grundlegende Prioritätensetzung
  • MRVA
  • Arbeit mit Euroscope (stille Koordination)

Quellen

-/-

Bemerkungen

Bei den ersten Trainings werden dem Trainee die örtlichen Gegebenheiten für einen "Continous Descent Anflug" vermittelt. Hier wird mit geringen Verkehrszahlen ohne großes Konfliktpotential gearbeitet. Es sollen die Grundfertigkeiten der Abschnitte 1 bis 3 vermittelt werden.

Danach glieder sich die praktische Ausbildung im Simulator in die folgenden Schritte:

  • Arbeit auf der Position Director zur Erlernung der Fähigkeiten einer engen Staffelung im Bereich des Finals. Dabei wird insbesondere auf eine vernünftige Anpassung von Flugzeuggeschwindigkeiten eingegangen.
  • Arbeit auf der Positon des Pickup mit Besetzung von Director. Der Fokus liegt hier auf der Erstellung angemessener Sequenzen für den Director und die Einhaltung der koordinierten Übergaben, ohne die Belastung Flugzeuge in den Endanflug vektorieren zu müssen.
  • Zusammenführung der Aufgaben aus den beiden bekannten Positionen und erhöhung der Verkehrsdichte.

Ist eine solide Leistung im letzten Abschnitt des Simulatortrainings erreicht, erfolgt der Wechsel in das Online-Training.


M Lernfeld 4
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Vertiefende Inhalte Approach

Zielformulierung

Der Trainee...

  • koordiniert relevante Flugdaten, insbesondere Abweichungen von bestehenden Vereinbarungen (LOA, SOP).
  • erteilt situationsbezogen Einflugfreigaben (STAR, Transition, Vektoren).
  • bricht falls erforderlich Flüge auf SID/STAR ab und vergibt Steuerkurse.
  • sorgt für eine optimale Staffelung im Endanflug.
  • kennt die Möglichkeiten und Grenzen von Speed Control.
  • arbeitet kreativ und vorausschauend, vermeidet eigene Überlastung bzw. die des Luftraumes.
  • entwickelt alleine oder im Team Strategien zur effizienten Arbeit.

Inhalte

  • Prioritätensetzung
  • IFR-Pickup
  • IFR-Cancellation
  • VFR in Luftraum C/D
  • Holdings (Aufbau, Abbau)
  • FIS
  • SVFR
  • VFR bei Nacht
  • Low-Visibility-Procedures

Notlagen

Quellen

Bemerkungen

Die Solophase dauert bei APP 4 Wochen innerhalb welcher auch das CPT stattfinden sollte. Zudem muss in der Zeit noch der theoretische S3-Test absolviert werden. Dieser wird nach der Anfrage des CPT's automatisch freigeschaltet. Auf Grund der sehr kurzen Solophase soll diese möglichst nur der eigenen Einübung dienen. Die relevanten Inhalte sollten bereits im Vorfeld vermittelt worden sein.


M Lernfeld 4
Abschnitt 5

Abschnitt 5 - Controller Practical Test

Zielformulierung

In diesem durch mindestens einen Prüfer des ATD abgehaltenen Controller Practical Test weist der Trainee die Beherrschung der Kompetenzen des Lernfeldes 4 nach.

Inhalte

Quellen


Lernfeld 5 - Center Ausbildung

S Lernfeld 5
Abschnitt 1

Abschnitt 1 - Grundlagen Center

Zielformulierung

Der Trainee ist sich seiner Rolle und Zuständigkeit als Centerlotse bewusst. Er ist mit den grundlegenden Abläufen für die Abwicklung des Verkehrs vertraut, dazu wendet er die veröffentlichte Phraseologie an.

Ihm ist die relevante Luftraumstruktur (G, E, D, D-CTR, C) geläufig und er unterscheidet RVSM von nicht RVSM Luftraum. Er ist mit der Struktur von Lufträumen (Upper, Lower) und der auf sie angewendeten Halbkreisflugregeln vertraut.

Die Werte für eine Mindeststaffelung sind ihm geläufig.

Inhalte

  • Rolle und Zuständigkeit
  • Luftraumstruktur
  • Halbkreisflugregel
  • RVSM
  • Airways
  • Staffelung

Quellen

-/-


S/M Lernfeld 5
Abschnitt 2

Abschnitt 2 - Positionseinweisung Paderborn Hight Center

Zielformulierung

Der Trainee ist mit sämtlichen Schnittstellen benachbarter Sektoren vertraut und kann Verkehrs- und Konfliktschwerpunkte benennen. Ihm sind Verfahren für die Auflösung typischer Situation in seinem Luftraum bekannt.

Inhalte

  • Sektorgrenzen
  • LoA
  • SOP

Quellen


M Lernfeld 5
Abschnitt 3

Abschnitt 3 - Center Training

Zielformulierung

Der Trainee hat einen praktischen Einblick in die Abläufe des Sektors bekommen. Er ist in der Lage geringe Verkehrsmengen ohne die Hilfe eines Mentors zu bewältigen.

Zur Strukturierung seines Arbeitsplatzes nutzt er die Möglichkeiten von Euroscope sinnvoll.

Inhalte

  • Speed Control im Center
  • Separation im Center

Quellen


S/M Lernfeld 5
Abschnitt 4

Abschnitt 4 - Vertiefende Inhalte Center

Zielformulierung

Der Trainee...

  • erteilt zur Einhaltung der Staffelung bzw. des Verkehrsflusses Vektoren und Speed Anweisungen.
  • arbeitet kreativ und vorausschauend, vermeidet Delays und eigene Überlastung.
  • setzt die Prioritäten stets richtig.
  • entwickelt alleine oder im Team Strategien zur effizienten Arbeit.
  • arbeitet für seine Anflugsektoren mit und staffelt Verkehr vor.
  • kann bei hoher Auslastung den Verkehr entzerren.

Inhalte

  • Enroute Holdings
  • FIS
  • Notlagen

Quellen

-/-

Bemerkungen

Die Solophase dauert bei CTR 4 Wochen innerhalb welcher auch das CPT stattfinden sollte. Zudem muss in der Zeit noch der theoretische C1-Test absolviert werden, der ab dieser Ausbildungsstufe auch Freitextantworten beinhaltet. Da die Korrektur daher ca. 48 Stunden in anspruch nehmen kann, sollte er rechtzeitig vor dem CPT abgeschickt werden. Der Test wird mit der Beantragung des CPT's automatisch vom ATD freigeschaltet.


M Lernfeld 5
Abschnitt 5

Abschnitt 5 - Controller Practical Test

Zielformulierung

In einem durch mindestens einen Prüfer des ATD abgehaltenen Controller Practical Test weist der Trainee die Beherrschung der Kompetenzen des Lernfeldes 5 nach.

Inhalte

Quellen

-/-