Flughafen Weeze Pilotenbriefing

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Frequenzen

Login Callsign Frequenz Besonderheiten
EDLV_ATIS Weeze ATIS 124.450 -
EDLV_TWR Weeze Tower 129.400 Die Frequenzen
sind der Priorität
nach geordnet.
Bei einem Abflug
immer die erstmögliche
Frequenz von
oben verwenden.
EDDL_B_APP Langen Radar 119.100
EDDL_APP Langen Radar 128.550
EDGG_H_CTR Langen Radar 118.750
EDGG_P_CTR Langen Radar 135.650
EDGG_CTR Langen Radar 135.725
Piste Kurs Frequenz
ILS 27 272° 110.700 INIW


Rollbewegungen

Am Flughafen Weeze bestehen keine festgelegten Gate-Zuweisungen, sodass für ankommende und abfliegende Flugzeuge eine der Parkpositionen 1 bis 10 bzw. das GAT 1 im östlichen Teil des Flughafens genutzt werden kann.

Auch für Flugzeuge der Wirbelschleppenkategorie Heavy gibt es keine ausgewiesenen Parkpositionen.

Alle Vorfeldpositionen benötigen ein Pushback, dessen Genehmigung beim Tower angefordert werden muss.


Abflug

Wenn eine ATIS für den Abflughafen online ist, sollte diese abgehört werden und dem Lotsen, welcher die Start-up-Clearance erteilt, der entsprechende Designator mitgeteilt werden.

Einem abfliegenden IFR-Flug wird am Flughafen Weeze bei der Clearance immer eine entsprechende SID (Standard Instrument Departure Route) zugewiesen. Sollte der Pilot diese nicht fliegen können, kann er eine sogenannte vectored Departure anforden. Hierbei wird meistens angewiesen, nach dem Abheben auf Kurs der Startbahn zu bleiben und auf 5000 ft AMSL zu steigen. Der entsprechend zuständige Approachlotse wird dann das Flugzeug mit Hilfe von Vektoren oder einem Direct zum ersten Punkt im aufgegebenen Flugplan führen.

Die Initial Climb Altitude beträgt 5000 ft AMSL.

Beim Passieren von 2000 ft AMSL nach dem Abheben muss eigenständig auf die Frequenz von Langen Radar gewechselt werden. Welcher Lotse hier zuständig ist, kann der Frequenzentabelle oder der ATIS entnommen werden.


Anflug

Mit Beginn des Anflugs sollte vom Piloten immer die ATIS abgehört werden, wenn diese online ist. Hier erfährt man, welches Anflugsverfahren und welche Landebahn zu erwarten ist.

Beim ersten Kontakt mit dem Approachlotsen ist dann der entsprechende ATIS-Designator zu nennen.

Um ankommenden IFR-Verkehr vom letzten Punkt im Flugplan bis zur Landebahn zu führen, kann dem Piloten entweder eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) zugewiesen und anschließend ein Standard ILS-Approach angeordnet oder auch Vektoren bis in den Endanflug gegeben werden. Anflüge auf die Piste 09 am Flughafen Weeze werden grundsätzlich für einen RNAV-Approach oder eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) und anschließend einen Standard-NDB-Approach freigegeben, da Teile des Anfluges durch niederländischen Luftraum führen.

Die folgenden Höhen können Piloten an den genannten Punkten unter Berücksichtigung der Betriebsrichtung erwarten:

27-Betrieb:

  • LMA: FL080
  • SOBTU: FL070

09-Betrieb:

  • LMA: FL080
  • SOBTU: FL070

Die entsprechende ILS-Frequenz sowie der Steuerkurs kann der obigen Tabelle entnommen werden.


VFR-Verkehr

Die Kontrollzone in Weeze entspricht der Luftraumklasse D und erstreckt sich von GND-3000ft über Grund. Der westliche Teil liegt in den Niederlanden.

In Weeze gibt es 2 Pflichtmeldepunkte:

  • November (Nördlich des Platzes)
  • Sierra (Südlich des Platzes)

Bei keinen der Pflichtmeldepunkte gibt es eine gesonderte Höhenrestriktion.

Am Flughafen Weeze gibt es kein ausgewiesenes Helipad, sodass Starts und Landungen über die Pisten erfolgen.

Um den Flugplatz liegt höhengestaffelt (2500ft-FL65, 3500ft-FL65 und 4500ft-FL65) eine TMZ (Transponder-Mandantory-Zone). Hier muss der Transponder-Code 0022 gerastet werden (VATSIM-modifiziert; real wird in Weeze der Transponder-Code 6101 verwendet) und auf die tiefstmögliche Frequenz ab EDDL_N_APP geschaltet werden. Es muss keine Sprechfunkverbindung aufgebaut werden.

TWR-CTR und TMZ - Flughafen Weeze


Karten und Szenerien

Für Karten und Szenerien siehe hier.