Flughafen Stuttgart SOP

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Stuttgart
Stationen
Langen Radar
EDDS_N_APP SN 125.050
EDDS_S_APP SS 119.200
Stuttgart Director
EDDS_F_APP SF 119.850
Stuttgart Tower
EDDS_TWR ST 118.800
EDDS_2_TWR S2 119.050
Stuttgart Ground
EDDS_GND SG 118.600
Stuttgart Delivery
EDDS_DEL SC 121.900

Lokale Absprachen

Diese Absprachen gelten immer, sofern nicht anders koordiniert:

  • Fehlanflüge entsprechend der veröffentlichten Verfahren.
  • Bei langsamen, abfliegenden Flugzeugen, muss Arrival vor der Startfreigabe informiert werden.
  • Übergabehöhen entsprechend dem Quicksheet
  • Bei Übergabe von Center an Arrival sind Luftfahrzeuge für Turns, aber nicht für Steig-/Sinkflug freigegeben, solange sie sich im Center Sektor befinden.
    Hinweis: Für Luftfahrzeuge über REUTL und TEKSI ist das in der LoA beschriebene Verfahren anzuwenden!

ATIS

Abflüge aus Stuttgart müssen nach dem Abheben direkt Langen Radar rufen. Die entsprechende Frequenz wird über die ATIS von Stuttgart übermittelt.

Delivery

Delivery ist zuständig für IFR Streckenfreigaben und Anlassfreigaben. Im Gegensatz zur realen Welt haben VFR-Flugzeuge keine Anlassfreigabe bei Delivery einzuholen, und können sich direkt bei Ground melden sobald sie rollbereit sind.

Abflugrouten

Für IFR Abflüge sind grundsätzlich die entsprechenden SIDs zu verwenden. Bei 25 Betrieb haben alle SIDs den Kennbuchstaben B, bei 07 Betrieb den Kennbuchstaben H. Der initial Climb ist in Stuttgart immer 5000ft.

Restriktionen auf den SIDs finden sich im Quicksheet. Es ist darauf zu achten, dass das Requested Flight Level (RFL) und die Route sinnvoll im Flugplan aufgegeben worden sind (5000ft nach EDDH im A320 ist nicht sinnvoll).

Lokale IFR Flüge müssen mit Approach koordiniert werden. Hierfür werden bevorzugt TEDGO orde STG zu verwenden, welche ausschließlich für diesen Zweck genutzt werden dürfen.

Vectored Departure

Ist der Pilot nicht in der Lage eine SID zu fliegen, kann mit dem Approach ein Radar Vector Departure koordiniert werden. Meistens wird hierbei der Steuerkurs der Piste mit einem Initialclimb von 5000ft angewand.

Ground

Stuttgart Ground ist auf dem gesamten Flughafen für Pushback- und Rollfreigaben zuständig. Das GAT ist unkontrolliert, es werden nur Rollfreigaben von und zu den Exits erteilt.

Gate-Zuweisungen

Gates werde in Euroscope automatisch vom Ground Radar Plugin zugewiesen.

Pushback

Sofern es mehrere Möglichkeiten gibt, ist beim Pushback eine Richtung (facing) anzugeben. Die Positionen 40 - 46 sowie 50 - 56 sind Taxi-out Positionen und erfordern keinen Pushback.

Rollen

Rollbahn N ist immer entgegen der Pistenrichtung zu benutzen. Bei Betriebsrichtung 25 wird N also für abfliegenden Verkehr verwendet, bei 07 Betrieb für ankommenden. Rollbahn S wird immer in Pistenrichtung verwendet.

Um ein Entgegenkommen auf M zu vermeiden, können Outbounds nach einem Pushback in Richtung Westen auch über O zum Pistenanfang geschickt werden.

Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt werden üblicherweise zur Rollbahneinmündung E (Betriebsrichtung 25) oder G (Betriebsrichtung 07) geschickt.

Rollende Flugzeuge auf Rollbahn Z sind unabhängig von an- und abfliegendem Verkehr.

Tower

Stuttgart Turm (Tower) ist für den Flugverkehr auf der Piste sowie inerhalb der Kontrollzone zuständig. Beide Betriebsrichtungen sind gleichberechtigt und nach dem günstigeren Wind zu wählen. Bei ruhigen Bedingungen ist es auch möglich, 07 für Starts und 25 für Landungen zu verwenden um Rollzeiten zu verringern. Dies ist mit Approach zu koordinieren (dieser muss dafür besetzt sein).

Kontrollzone

Stuttgart hat eine D-Kontrollzone vom Boden bis 3500 ft AMSL.

Abflüge

Sollten sowohl Nord als auch Süd Arrival besetzt sein, werden alle Abflüge nach Süden (KUNOD, ROTWE, SUL) an Süd Arrival und alle Abflüge nach Norden an den Nord Arrival übergeben. Lokale IFR Flüge via TEDGO und STG werden direkt zum Director geschickt.

Um sicherzustellen, dass in diesem Fall alle Abflüge die richtige Radarstation rufen, sollte die Startfreigabe wie folgt lauten:
"ABC123, when airborn contact Langen Radar/Stuttgart Director on XXX.XXX, Wind XXXXXkt, Runway XX, cleared for Take Off"

VFR-Verkehr

Platzrunden können in Stuttgart auf beiden Seiten des Platzes geflogen werden.

Folgende VFR-Pflichtmeldepunkte gehören zum Flughafen Stuttgart:

  • W (Ein-/Ausflüge im Nordwesten)
  • E (Ein-/Ausflüge im Nordosten)
  • L (Ausflüge im Südwesten)
  • S (Einflüge im Süden)
  • O (Ausflüge im Südosten)


Stuttgart hat zudem einen VFR-Turm (EDDS_2_TWR - S2) welcher für anfliegenden VFR Verkehr zuständig ist. Sollte dieser besetzt sein, sollen sich Piloten bei ihm melden, er weist dann den Einflugpunkt an und teilt QNH und aktive Piste mit. Die Piloten werden anschließend angewiesen für die Meldung des Pflichtmeldepunktes und alle weiteren Anweisungen Stuttgart Tower (ST) zu rufen.

Nach Absprache mit dem Tower (ST) können reine Durchflüge durch die Kontrollzone beim VFR Tower (S2) auf der Frequenz bleiben.

Fehlanflüge

Standarmäßig sind Fehlanflüge wie veröffentlicht durchzuführen und werden vom Tower direkt zum nördlichen Approach (SN) geschickt. Nach Koordination mit Approach kann von den veröffentlichten Verfahren abgewichen werden (z.B. Runway Track, 5000ft).

Helikopter-Betrieb

Stuttgart besitzt zwei Hubschrauberlandeplätze. Der erste Hubschrauberlandeplatz befindet sich südlich von Rollbahn S, zwischen Rollbahn F und Rollbahn E. Der zweite Hubschrauberlandeplatz befindet sich westlich der Pistenschwelle 07, nördlich des Military Aprons, wo auch die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Würtemberg beheimatet ist. Hubschrauber können dennoch angewiesen werden, über die aktive Piste zu starten oder landen.

Arrival

Auf Vatsim übernimmt Stuttgart Arrival neben EDDS auch Flüge nach EDSB und EDTL, wenn LFST_APP nicht online ist. Zusätzlich befindet sich im Nord-Osten von Stuttgart der Infoplatz Schwäbisch-Hall (EDTY), welcher über eine RMZ und IFR Verfahren verfügt. Somit werden IFR Anflüge nach EDTY werden ebenfalls von Stuttgart Arrival kontrolliert.

Arrival Sektor

Anflugsektoren Stuttgart

Stuttgart verfügt über drei Anflugstationen, zwei Arrival und einen Director. Nord Arrival (EDDS_N_APP) ist die primäre Station und für den nördlichen Sektor verantwortlich. Der südliche Teil befindet sich in der Verantwortung des Süd Arrivals (EDDS_S_APP). Bevor der südliche Arrival besetzt werden darf, muss der Director besetzt sein.

Der Director hat keinen eigenen Sektor. Die Übergabe vom jeweiligen Arrival zum Director sollte spätestens im Gegenanflug erfolgen. Die Übergabehöhen zwischen Arrival und Director sind zu koordinieren, beispielsweise 5000ft im Süden und FL60/FL70 (je nach Transition Level) im Norden.

Stuttgart hat keine Departure Position. Sollten beide Anflugsektoren besetzt sein, bekommt Süd Arrival alle Abflüge nach Süden (ROTWE, SUL, KUNOD) und Nord Arrival alle Abflüge nach Norden. Lokale IFR Flüge über TEDGO und STG werden vom Tower direkt an den Director übergeben.

Luftraum

Um Stuttgart ist primär Luftraum D vorhanden, was den Umgang mit VFR Durchflügen deutlich erleichtert. Dennoch gibt es auch einen größeren Bereich oberhalb der Kontrollzone von Stuttgart mit Luftraum C zwischen 3500 ft und 5500 ft AMSL. Eine genaue Darstellung der Luftraumstruktur um Stuttgart ist bei Openflightmaps.org verfügbar.

Transitions

Stuttgart Arrival muss wenn benötigt selbst die gewünschte STAR/Transition freigeben, wenn keine anderweitigen Absprachen mit Center getroffen worden sind. Die folgenden Tabellen zeigt alle verfügbaren Transitions.

CDA-Transitions
Piste 07 Piste 25
BABEG1E GEBNO1W
DITBA1E LUPOL1W
NOSBU1E REUTL1W
KRH1E KRH1W
DENEL1E SUL1W
- TEKSI1W
- TAGIK1W
Transitions
Clearance Limit Piste 07 Piste 25
KRH X -
BADSO X X
LBU X X
NOSBU X X
TEKSI X X
REUTL X X
IBIRU X X
ARSUT X X

Von den Punkten BADSO, TEKSI und REUTL existieren STARs, welche direkt zu einem Initial Approach Fix (LBU, STG) führen.

Anflugverfahren

Neben einem ILS Anflug für jede Betriebsrichtung (CAT III) sind zudem jeweils ein VOR und RNP Anflug vorhanden.

Stuttgart verfügt nur über eine einzige Piste. Damit der Tower genügend Platz für Abflüge hat, sollten Anflüge beim Aufsetzen mindestens 6 NM (eher 7 NM) Abstand zueinander haben. Bei wenigen Abflügen sind auch geringere Abstände möglich. Bei VFR Flügen innerhalb der Kontrollzone sollten die Abstände der Anflüge nach vorheriger Koordination mit dem Tower angepasst werden (je nach Intention des VFR Verkehrs von mehr als 10 NM).

Abflüge

Alle Departures über ABTAL und KUNOD werden vom Nord Arrival an München Radar übergeben (Sektor Zugspitze MMZ - MMR oder MMC falls Zugspitze nicht online). Abflüge über SUL gehen an Swiss Radar (LSAS_CTR). Alle anderen Abflüge gehen an Langen Radar (primär Sektor Kitzingen GK oder Sektor Dinkelsbühl GD). Dabei sollte soweit möglich ein kontinuierlicher Steigflug auf FL140 ermöglicht werden und die Übergabe zum Center frühzeitig und konfliktfrei erfolgen. Abflüge via DKB und GEBNO werden hingegen nur auf FL100 an Langen Radar übergeben.

MVA

Aufgrund von erhöhtem Gelände um Stuttgart ist hier besondere Vorsicht geboten. Die MVA für den kompletten Sektor ist in den Topsky-Maps für Euroscope hinterlegt. Für den Bereich um Stuttgart ist eine MVA Karte bei Chartfox verfügbar. Wegen der MVA ist es somit z.B. nicht möglich Anflüge über TEKSI direkt auf 4000ft sinken zu lassen. Stattdessen muss hier mit mit mindestens einer Zwischenhöhe gearbeitet werden.

Für Bezieher eines Karten-Dienstes wie z.b. Navigraph, ist eine MVA Karte für EDSB und EDTL unter dem Flughafen LFST vorhanden.

Konfliktpunkte

  • Für Sinkflüge muss immer die vorhandene MVA beachtet werden, vorallem unterhalb von 5000 ft AMSL sowie westliches des Flughafens!
  • Das Konfliktpotential zwischen sich kreuzenden An- und Abflügen ist zu beachten.
  • Auch bei unterschiedlichen Abflugrouten muss aufgrund des stellenweise gleichen Verlaufes dieser auf die nötige Seperation der Abflüge geachtet werden.
  • Aufgrund des Schwarzwaldes (erhöhtes Gelände) zwischen EDSB/EDTL und EDDS liegt die MVA in diesem Bereich bei 6300 ft AMSL, sodass sich dort IFR Flüge mindestens auf FL70 befinden müssen.

VFR Durchflüge

Für VFR Flüge über 5500ft AMSL gelten die normalen Regelungen innerhalb Luftraum D. Es gilt zu beachten, dass wenn man den Luftraum C oberhalb Stuttgart für Durchflüge nutzen möchte (nicht empfohlen), eine entsprechende CVFR Freigabe vergeben werden muss. Eine Durchflugfreigabe für Luftraum D beinhaltet nicht Luftraum C!

Holdings

Um Stuttgart gibt es folgende veröffentlichte Holdings:
BADSO (MHA 7000), TEKSI (MHA 6000), REUTL (MHA 6000), LBU (MHA 5000), STG (MHA 5000)