Flughafen Paderborn/Lippstadt Pilotenbriefing

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Frequenzen

Login Callsign Frequenz Besonderheiten
EDLP_ATIS Paderborn-Lippstadt ATIS 125.725 -
EDLP_GND Paderborn-Lippstadt Ground 121.925 Die Frequenzen
sind der Priorität
nach geordnet.
Bei einem Abflug
immer die erstmögliche
Frequenz von
oben verwenden.
EDLP_TWR Paderborn-Lippstadt Tower 133.375
EDLP_APP Langen Radar 125.225
EDDG_APP Langen Radar 129.300
EDGG_P_CTR Langen Radar 135.650
EDGG_H_CTR Langen Radar 118.750
EDGG_CTR Langen Radar 135.725
Piste Kurs Frequenz
ILS 06 056° 111.700 / 111.150 (reallife) IPLE
ILS 24 236° 108.550 IPLW


Rollbewegungen

Generell bestehen am Flughafen Paderborn/Lippstadt keine besonderen Gate-Zuweisungen für die verschiedenen Fluggesellschaften. Einzig die von Lufthansa Cityline durchgeführten Flüge parken meistens an den Positionen A1 oder A2, alle anderen Fluggesellschaften auf den Positionen A bis F.

Die Parkpositionen A, B und C sind durch eine Fluggastbrücke mit dem Terminal verbunden, wobei hier die Position C bedingt durch die Infrastruktur im Terminal nur für An- und Abflüge im Schengen-Raum genutzt werden kann.

Eine mögliche Parkposition für Flugzeuge der Wirbelschleppenkategorie Heavy ist A2.

Die Positionen 4 bis 9 bilden das GAT.

Ein Pushback wird in der Regel nur an den Fingerpositionen A, B und C benötigt.


Abflug

Wenn eine ATIS für den Abflughafen online ist, sollte diese abgehört werden und dem Lotsen, welcher die Start-up-Clearance erteilt, der entsprechende Designator mitgeteilt werden.

Einem abfliegenden IFR-Flug wird am Flughafen Paderborn/Lippstadt bei der Clearance immer eine entsprechende SID (Standard Instrument Departure Route) zugewiesen. Sollte der Pilot diese nicht fliegen können, kann er eine sogenannte vectored Departure anforden. Hierbei wird meistens angewiesen, nach dem Abheben auf Kurs der Startbahn zu bleiben und auf 5000 ft AMSL zu steigen. Der entsprechend zuständige Approachlotse wird dann das Flugzeug mit Hilfe von Vektoren oder einem Direct zum ersten Punkt im aufgegebenen Flugplan führen.

Die Initial Climb Altitude ist 5000 ft AMSL.

Direkt nach dem Abheben muss eigenständig auf die Frequenz von Langen Radar gewechselt werden. Welcher Lotse hier zuständig ist, kann der Frequenzentabelle oder der ATIS entnommen werden.


Anflug

Mit Beginn des Anflugs sollte vom Piloten immer die ATIS abgehört werden, wenn diese online ist. Hier erfährt man, welches Anflugsverfahren und welche Landebahn zu erwarten ist.

Beim ersten Kontakt mit dem Approachlotsen ist dann der entsprechende ATIS-Designator zu nennen.

Um ankommenden IFR-Verkehr vom letzten Punkt im Flugplan bis zur Landebahn zu führen, kann dem Piloten entweder eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) zugewiesen und anschließend ein Standard ILS-Approach angeordnet oder auch Vektoren bis in den Endanflug gegeben werden.

Die folgenden Höhen können Piloten an den genannten Punkten unter Berücksichtigung der Betriebsrichtung erwarten:

24-Betrieb:

  • EXOBA: FL080
  • PADBA: FL130
  • PELUN: FL130
  • WRB: FL080

06-Betrieb:

  • EXOBA: FL080
  • PADBA: FL130
  • PELUN: FL100
  • WRB: FL100

Die entsprechenden ILS-Frequenzen sowie Steuerkurse können der obigen Tabelle entnommen werden. Da im Flugsimulator für das ILS RWY 06 nicht die Reallife-Frequenz hinterlegt ist, sollte dieser FIX genutzt werden, um die richtige Reallife-Frequenz hinzuzufügen: Additional Frequency 111.150 ILS RWY 06


VFR-Verkehr

Die Kontrollzone des Flughafens Paderborn/Lippstadt entspricht der Luftraumklasse D(HX) und erstreckt sich von GND-2500ft über Grund.

Es gibt Pflichtmeldepunkte:

  • Echo (Nördlich des Platzes)
  • November (Nördlich des Platzes)
  • Sierra (Südlich des Platzes)
  • Whiskey 1 (Südlich des Platzes)
  • Whiskey 2 (Südlich des Platzes)

Bei keinen der Pflichtmeldepunkte gibt es eine gesonderte Höhenrestriktion.

Am Flughafen Paderborn/Lippstadt gibt es kein ausgewiesenes Helipad, sodass Starts und Landungen über die Pisten erfolgen.

Östlich der Towerkontrollzone befindet sich der Flugplatz Paderborn-Haxterberg.

Über der Kontrollzone und weiter darum herum liegt ein Luftraum der Klasse D von 2500-4500ft sowie über dem Flugplatz Paderborn-Haxterberg von 1900-4500ft, in den nur nach vorheriger Genehmigung eingeflogen werden darf. Darüber hinaus liegt um den Flugplatz höhengestaffelt (3500ft-FL65 und 4500ft-FL65) eine TMZ (Transponder-Mandantory-Zone). Hier muss der Transponder-Code 0022 gerastet werden (VATSIM-modifiziert; real wird in Paderborn/Lippstadt der Transponder-Code 6102 verwendet) und auf die tiefstmögliche Frequenz ab EDLP_APP geschaltet werden. Es muss keine Sprechfunkverbindung aufgebaut werden.

Luftraum D, TWR-CTR und TMZ - Flughafen Paderborn/Lippstadt


Karten und Szenerien

Für Karten und Szenerien siehe hier.