Flughafen Münster/Osnabrück Pilotenbriefing

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Frequenzen

Login Callsign Frequenz Besonderheiten
EDDG_ATIS Münster ATIS 127.175 -
EDDG_GND Münster Ground 121.875 Die Frequenzen
sind der Priorität
nach geordnet.
Bei einem Abflug
immer die erstmögliche
Frequenz von
oben verwenden.
EDDG_TWR Münster Tower 129.800
EDDG_APP Langen Radar 129.300
EDDG_APP Langen Radar 129.300
EDLP_APP Langen Radar 125.225
EDGG_H_CTR Langen Radar 118.750
EDGG_P_CTR Langen Radar 135.650
EDGG_CTR Langen Radar 135.725
Piste Kurs Frequenz
ILS 07 070° 111.900 / 111.750 (reallife) IMOE
ILS 25 250° 110.10 IMOW


Rollbewegungen

Generell bestehen am Flughafen Münster/Osnabrück keine besonderen Gate-Zuweisungen für die verschiedenen Fluggesellschaften.

Die Parkpositionen 10 bis 14 sind durch eine Fluggastbrücke mit dem Terminal verbunden.

Mögliche Parkpositionen für Flugzeuge der Wirbelschleppenkategorie Heavy sind 10, 13, 14, 18, 21, 25.

Die Positionen 101 bis 502 bilden das GAT.

Ein Pushback wird in der Regel nur an den Parkpositionen 7 bis 14 benötigt.

Die Positionen 18 bis 25 sind sogenannte Taxi-in und -out Positionen, an denen kein Pushback benötigt wird.

Der De-icing Bereich befindet sich an den Vorfeldparkpositionen 24 und 25.


Abflug

Wenn eine ATIS für den Abflughafen online ist, sollte diese abgehört werden und dem Lotsen, welcher die Start-up-Clearance erteilt, der entsprechende Designator mitgeteilt werden.

Einem abfliegenden IFR-Flug wird am Flughafen Münster/Osnabrück bei der Clearance immer eine entsprechende SID (Standard Instrument Departure Route) zugewiesen. Sollte der Pilot diese nicht fliegen können, kann er eine sogenannte vectored Departure anforden. Hierbei wird meistens angewiesen, nach dem Abheben auf Kurs der Startbahn zu bleiben und auf 5000 ft AMSL zu steigen. Der entsprechend zuständige Approachlotse wird dann das Flugzeug mit Hilfe von Vektoren oder einem Direct zum ersten Punkt im aufgegebenen Flugplan führen.

Die Initial Climb Altitude ist 5000 ft AMSL.

Teilweise gibt es für die verschiendenen SIDs eine Beschränkung für den Flugzeugtyp, das Gewicht oder die Ausstattung der Flugzeuge. Standardmäßig sind die SIDs mit dem Identifier "C" (Charlie/RWY25), sowie "E" (Echo/RWY07) zu verwenden. Jets bis 20t MTOW, sowie Propeller/Turboprob Flugzeuge bis 5,7t MTOW, können auch von "X" (X-Ray), "Y" (Yankee) und "Z" (Zulu) Departures gebrauch machen. Gerade für langsamere Flugzeuge sind diese Departures geeignet.

Betriebsrichtung 07

Standard: DOMEG3E, OSN9E, RKN2E
MTOW beschränkt (s.o.): DOMEG2Y, HMM3Y, RKN9Y

Betriebsrichtung 25

Standard: DOMEG2C, OSN2C, RKN1C
MTOW beschränkt (s.o.): DOMEG2Z, HMM1Z, OSN9X

In Einzelfällen existieren weitere Equipment-Beschränkungen, wie passendes RNAV Equipment. Dies ist den Karten zu entnehmen.

Beim Passieren von 2000 ft AMSL nach dem Abheben muss eigenständig auf die Frequenz von Langen Radar gewechselt werden. Welcher Lotse hier zuständig ist, kann der Frequenzentabelle oder der ATIS entnommen werden.


Anflug

Mit Beginn des Anflugs sollte vom Piloten immer die ATIS abgehört werden, wenn diese online ist. Hier erfährt man, welches Anflugsverfahren und welche Landebahn zu erwarten ist.

Beim ersten Kontakt mit dem Approachlotsen ist dann der entsprechende ATIS-Designator zu nennen.

Um ankommenden IFR-Verkehr vom letzten Punkt im Flugplan bis zur Landebahn zu führen, kann dem Piloten entweder eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) zugewiesen und anschließend ein Standard ILS-Approach angeordnet oder auch Vektoren bis in den Endanflug gegeben werden.

Die folgenden Höhen können Piloten an den genannten Punkten unter Berücksichtigung der Betriebsrichtung erwarten:

25-Betrieb:

  • BAMSU: FL200
  • DOMEG: FL120
  • OSN: FL060

07-Betrieb:

  • BAMSU: FL200
  • DOMEG: FL120
  • OSN: FL140

Die entsprechenden ILS-Frequenzen sowie Steuerkurse können der obigen Tabelle entnommen werden. Da im Flugsimulator für das ILS RWY 07 nicht die Reallife-Frequenz hinterlegt ist, sollte dieser FIX genutzt werden, um die richtige Reallife-Frequenz hinzuzufügen: Additional Frequency 111.750 ILS RWY 07.


VFR-Verkehr

Die Kontrollzone in Münster entspricht der Luftraumklasse D und erstreckt sich von GND-2500ft über Grund.

In Münster gibt es 7 Pflichtmeldepunkte:

  • D (Nordwestlich des Platzes)
  • E (Südöstlich des Platzes)
  • N1 (Nördlich des Platzes)
  • S (Südlich des Platzes)
  • T (Nordöstlich des Platzes)
  • W (Südwestlich des Platzes)

Alle Pflichtmeldepunkte haben eine Höhenrestriktion von maximal 2000ft AMSL.

Zudem gibt es noch den Bedarfsmeldepunkt N2, an dem sich, wie südlich des Platzes, ein veröffentlichtes VFR-Warteschleifenverfahren befindet.

Ein Helipad befindet sich am GAT.

Die parallel zur Piste 07/25 verlaufende Graspiste wird nur für Segelflieger verwendet und fällt ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich von EDDG_TWR.

Über der Kontrollzone und weiter südlich liegt ein Luftraum der Klasse D von 2500-4500ft, in den nur nach vorheriger Genehmigung eingeflogen werden darf. Darüber hinaus liegt um den Flugplatz höhengestaffelt (3500ft-FL60 und 4500ft-FL60) eine TMZ (Transponder-Mandantory-Zone). Hier muss der Transponder-Code 0022 gerastet werden (VATSIM-modifiziert; real wird in Münster/Osnabrück der Transponder-Code 6104 verwendet) und auf die tiefstmögliche Frequenz ab EDDG_APP geschaltet werden. Es muss keine Sprechfunkverbindung aufgebaut werden.

Luftraum D, TWR-CTR und TMZ - Flughafen Münster/Osnabrück


Karten und Szenerien

Für Karten und Szenerien siehe hier.