Flughafen Mönchengladbach Pilotenbriefing

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Frequenzen

Da ATIS-Frequenz in Reallife eine VOR-Frequenz ist und dies nicht auf Vatsim simuliert wird, kann für den Flughafen Mönchengladbach keine ATIS online geschaltet werden.

Login Callsign Frequenz Besonderheiten
EDLN_GND Mönchengladbach Ground 121.925 Die Frequenzen
sind der Priorität
nach geordnet.
Bei einem Abflug
immer die erstmögliche
Frequenz von
oben verwenden.
EDLN_TWR Mönchengladbach Tower 118.125
EDDL_B_APP Langen Radar 119.100
EDDL_D_APP Langen Radar 121.350
EDDL_APP Langen Radar 128.550
EDGG_H_CTR Langen Radar 118.750
EDGG_P_CTR Langen Radar 135.650
EDGG_CTR Langen Radar 135.725
Piste Kurs Frequenz
ILS 13 129° 105.950 IMGE
ILS 31 309° 110.550 IMGW


Rollbewegungen

Am Flughafen Mönchengladbach bestehen keine festgelegte Zuweisung von Abstellplätzen, sodass ankommende und abfliegende Flugzeuge vom zuständigen Lotsen nur zum Vorfeld (Apron) geschickt werden und dort eigenständig eine Parkposition wählen können.


Abflug

Einem abfliegenden IFR-Flug wird am Flughafen Mönchengladbach bei der Clearance immer eine entsprechendeSID (Standard Instrument Departure Route) zugewiesen. Sollte der Pilot diese nicht fliegen können, kann er eine sogenannte vectored Departure anfordern. Hierbei wird meistens angewiesen, nach dem Abheben auf Kurs der Startbahn zu bleiben und auf 2000 ft AMSL zu steigen. Der entsprechend zuständige Approachlotse wird dann das Flugzeug mit Hilfe von Vektoren und/oder einem Direct zum ersten Punkt im aufgegebenen Flugplan führen.

Die Initial Climb Altitude ist 2000 ft AMSL.

Direkt nach dem Abheben muss eigenständig auf die Frequenz von Langen Radar gewechselt werden. Welcher Lotse hier zuständig ist, kann der Frequenzentabelle entnommen werden.


Anflug

Welches Anflugsverfahren und welche Landebahn zu erwarten ist erfährt man beim ersten Kontakt mit dem zuständigen Approachlotsen.

Um ankommenden IFR-Verkehr vom letzten Punkt im Flugplan bis zur Landebahn zu führen, kann dem Piloten entweder eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) zugewiesen und anschließend ein Standard ILS-Approach angeordnet oder auch Vektoren bis in den Endanflug gegeben werden. Anflüge auf die Piste 31 am Flughafen Mönchengladbach werden grundsätzlich für eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) und anschließend einen Standard-ILS-Approach freigegeben, da im süd- und südöstlichen Bereich des Flughafens die MRVA (Minimum Radar Vectoring Altitude) relativ hoch ist.

Die folgenden Höhen können Piloten an den genannten Punkten unter Berücksichtigung der Betriebsrichtung erwarten:

13-Betrieb:

  • GESBI: FL070
  • LMA: 3000ft
  • NVO: FL110
  • VEBAK: 5000ft

31-Betrieb:

  • GESBI: FL070
  • LMA: FL070
  • NVO: FL110
  • VEBAK: FL070

Die entsprechenden ILS-Frequenzen sowie Steuerkurse können der obigen Tabelle entnommen werden.


VFR-Verkehr

Die Kontrollzone in Mönchengladbach entspricht der Luftraumklasse D(HX) und erstreckt sich von GND-2000ft über Grund. Sie grenzt im Osten direkt an die Kontrollzone des Flughafens Düsseldorf.

In Mönchengladbach gibt es 6 Pflichtmeldepunkte:

  • Golf (Südlich des Platzes)
  • Mike (Nördlich des Platzes)
  • Kilo 1 (Nördlich des Platzes)
  • Kilo 2 (Nördlich des Platzes)
  • Romeo (Südlich des Platzes)
  • Whiskey (Westlich des Platzes)

Die Pflichtmeldepunkte M, K1 und K2 haben eine gesonderte Höhenrestriktion von max. 1500ft AMSL.

Am Flughafen Mönchengladbach gibt es kein ausgewiesenes Helipad, sodass Starts und Landungen über die Pisten erfolgen.

Über der Kontrollzone ab 2500ft AMSL und weiter darum herum gestaffelt (ab 3500ft AMSL und 4500ft AMSL) liegt der abgesenkte Luftraum C des Approaches, in den nur nach vorheriger Genehmigung eingeflogen werden darf.

abgesenkter Luftraum C und TWR-CTR - Flughäfen Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach und Nörvenich


Karten und Szenerien

Für Karten und Szenerien siehe hier.