Flughafen Dortmund Pilotenbriefing

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Frequenzen

Login Callsign Frequenz Besonderheiten
EDLW_ATIS Dortmund ATIS 125.120 -
EDLW_GND Dortmund Ground 121.825 Die Frequenzen
sind der Priorität
nach geordnet.
Bei einem Abflug
immer die erstmögliche
Frequenz von
oben verwenden.
EDLW_TWR Dortmund Tower 134.175
EDLP_APP Langen Radar 125.225
EDDG_APP Langen Radar 129.300
EDGG_P_CTR Langen Radar 135.650
EDGG_H_CTR Langen Radar 118.750
EDGG_CTR Langen Radar 135.725
Piste Kurs Frequenz
ILS 06 061° 109.150 IDWE
ILS 24 241° 110.300 IDWW


Rollbewegungen

Folgende Gatezuweisungen werden in der Realität genutzt und sollten in Vatsim übernommen werden:

  • Gates 0 bis 4 (Gates 3 und 4 sind mit einer Fluggastbrücke mit dem Terminal verbunden):
    • SunExpress
    • Germanwings/Eurowings
    • WizzAir
  • Gates 5 bis 12:
    • EasyJet
    • Ryanair
    • WizzAir

Mögliche Parkpositionen für Flugzeuge der Wirbelschleppenkategorie Heavy sind 4, 7, 9, 11.

Die Positionen 0 bis 4 sind Taxi-in und Push-out Positionen. Die Positionen 5 bis 12 sind Push-in und Taxi-out Positionen. Dieses Verfahren wird angewendet, da die Flugzeuge mit ihrem Leitwerk ansonsten die festgelegten Hindernisfreiflächen des Rollweges M durchbrechen würden. Wird ein Push-in gewünscht, so kann dies dem entsprechenden Lotsen gern mitgeteilt werden.

Der Rollweg B ist nur für ein MTOW von 30t zugelassen.


Abflug

Wenn eine ATIS für den Abflughafen online ist, sollte diese abgehört werden und dem Lotsen, welcher die Start-up-Clearance erteilt, der entsprechende Designator mitgeteilt werden.

Einem abfliegenden IFR-Flug wird am Flughafen Dortmund bei der Clearance immer eine entsprechende SID (Standard Instrument Departure Route) zugewiesen. Sollte der Pilot diese nicht fliegen können, kann er eine sogenannte vectored Departure anfordern. Hierbei wird meistens angewiesen, nach dem Abheben auf Kurs der Startbahn zu bleiben und auf 5000 ft AMSL zu steigen. Der entsprechend zuständige Approachlotse wird dann das Flugzeug mit Hilfe von Vektoren und/oder einem Direct zum ersten Punkt im aufgegebenen Flugplan führen.

Die Initial Climb Altitude ist 5000 ft AMSL.

Direkt nach dem Abheben muss eigenständig auf die Frequenz von Langen Radar gewechselt werden. Welcher Lotse hier zuständig ist, kann der Frequenzentabelle oder der ATIS entnommen werden.


Anflug

Mit Beginn des Anflugs sollte vom Piloten immer die ATIS abgehört werden, wenn diese online ist. Hier erfährt man, welches Anflugsverfahren und welche Landebahn zu erwarten ist.

Beim ersten Kontakt mit dem Approachlotsen ist dann der entsprechende ATIS-Designator zu nennen.

Um ankommenden IFR-Verkehr vom letzten Punkt im Flugplan bis zur Landebahn zu führen, kann dem Piloten entweder eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) zugewiesen und anschließend ein Standard ILS-Approach angeordnet oder auch Vektoren bis in den Endanflug gegeben werden.

Die folgenden Höhen können Piloten an den genannten Punkten unter Berücksichtigung der Betriebsrichtung erwarten:

24-Betrieb:

  • ADEMI: FL080
  • DOMEG: FL080

06-Betrieb:

  • ADEMI: FL080
  • DOMEG: FL080

Die entsprechenden ILS-Frequenzen können der obigen Tabelle entnommen werden.


VFR-Verkehr

Die Kontrollzone in Dortmund entspricht der Luftraumklasse D(HX) und erstreckt sich von GND-2500ft über Grund.

In Dortmund gibt es 4 Pflichtmeldepunkte:

  • November (Nördlich des Platzes)
  • Whiskey (Nordwestlich des Platzes)
  • Sierra (Südlich des Platzes)
  • Echo (Südöstlich des Platzes)

Bei keinen der Pflichtmeldepunkte gibt es eine gesonderte Höhenrestriktion.

Ein Helipad befindet sich westlich des GAT.

In der nordöstlichen Ecke der Kontrollzone befindet sich der Segelflugplatz Kamen-Heeren. Der Betrieb des Platzes sollte vorher mit dem zuständigem Lotsen abgesprochen werden. Überflüge von sonstigen Flügen sollten in dieser Gegend ebenfalls unterlassen werden.

Über der Kontrollzone und weiter darum herum liegt ein Luftraum der Klasse D von 2500-4500ft, in den nur nach vorheriger Genehmigung eingeflogen werden darf. Darüber hinaus liegt um den Flugplatz höhengestaffelt (3500ft-FL65 und 4500ft-FL65) eine TMZ (Transponder-Mandantory-Zone). Hier muss der Transponder-Code 0022 gerastet werden (VATSIM-modifiziert; real wird in Dortmund der Transponder-Code 6102 verwendet) und auf die tiefstmögliche Frequenz ab EDLP_APP geschaltet werden. Es muss keine Sprechfunkverbindung aufgebaut werden.

Luftraum D, TWR-CTR und TMZ - Flughafen Dortmund


Karten und Szenerien

Für Karten und Szenerien siehe hier.