Flughafen Düsseldorf Pilotenbriefing

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Frequenzen

Login Callsign Frequenz Besonderheiten
EDDL_ATIS Düsseldorf ATIS 123.775 - -
EDDL_DEL Düsseldorf Delivery 121.775 - Die Frequenzen
sind der Priorität
nach geordnet.
Bei einem Abflug
immer die erstmögliche
Frequenz von
oben verwenden.
EDDL_W_GND Düsseldorf Ground 121.900 West / main Frequency
EDDL_E_GND Düsseldorf Ground 121.600 East
EDDL_TWR Düsseldorf Tower 118.300 -
EDDL_D_APP Langen Radar 121.350 Departure
EDDL_B_APP Langen Radar 119.100 Bottrop
EDDL_APP Langen Radar 128.550 Arrival
EDDL_F_APP Düsseldorf Director 128.650 Callsign only
EDGG_P_CTR Langen Radar 135.650 -
EDGG_H_CTR Langen Radar 118.750 -
EDGG_CTR Langen Radar 135.725 -
Piste Kurs Frequenz
ILS 05L 052° 109.500 / 110.950 (reallife) IDNE
ILS 05R 052° 111.500 IDSE
ILS 23L 232° 109.900 IDSW
ILS 23R 232° 109.300 IDNW


Rollbewegungen

Folgende Gatezuweisungen werden in Vatsim genutzt:

  • Terminal A
    • alle Mitglieder der Star Alliance außer Aegean Airways und Turkish Airlines
    • Cathay Pacific
    • Eurowings
    • Condor
  • Terminal B
    • Eurowings
    • Condor
    • sonstige Airlines bei Flügen im Schengenraum
    • Ausnahme: Gate B3-B5 können auch für Non-Schengen-Flüge verwendet werden
  • Terminal C
    • Flüge in/von Non-Schengenraum, die nicht im Terminal A oder B abgefertigt werden
    • Condor
    • Eurowings (Langstrecke)
    • Turkish Airlines
  • V61-V74
    • Air Baltic
    • Germania
    • weitere Regionaljets aus Terminal B und C
  • V38-V42
    • Luftfracht
  • V12-V29 und V43-V53
    • Eurowings
    • weitere Regionaljets aus Terminal A

Folgende Gates können als Heavy-Gates (Airbus A330 aufwärts) verwendet werden:

  • A04,A05,A07,A08,A09,A10,A12A,B03,B06,B08,B09,C02,C03,C04,C05,C06,V02,V03,V06,V61A,V72A,V102,V105,V122,V126,V129
  • Gate C02,V08B,V11B ist das für den A380 genutzte Gate


An den Positionen V61-V72 wird in der Regel kein Pushback benötigt.

Das Deicing-Pad East, welches bei 23-Betrieb verwendet wird, liegt auf den Parkpositionen V01-V08. Bei 05-Betrieb wird das Deicing-Pad West verwendet, welches auf den Stands V61-V71 liegt.


Abflug

Wenn eine ATIS für den Abflughafen online ist, sollte diese abgehört werden und dem Lotsen, welcher die Start-up-Clearance erteilt, der entsprechende Designator mitgeteilt werden.

Einem abfliegenden IFR-Flug wird am Flughafen Düsseldorf bei der Clearance immer eine entsprechende SID (Standard Instrument Departure Route) zugewiesen. Sollte der Pilot diese nicht fliegen können, kann er eine sogenannte vectored Departure anforden. Hierbei wird meistens angewiesen, nach dem Abheben auf Kurs der Startbahn zu bleiben und auf 5000 ft AMSL zu steigen. Der entsprechend zuständige Approachlotse wird dann das Flugzeug mit Hilfe von Vektoren oder einem Direct zum ersten Punkt im aufgegebenen Flugplan führen.

Die Initial Climb Altitude ist 5000 ft AMSL.

Beim Passieren von 2000 ft AMSL nach dem Abheben muss eigenständig auf die Frequenz von Langen Radar gewechselt werden. Welcher Lotse hier zuständig ist, kann der Frequenzentabelle oder der ATIS entnommen werden.

Bei guter Besetzung des Flughafens, kann es vorkommen, dass beide Departure-Positionen besetzt sind. Hier sollte unbedingt in den Karten oder dem Airportbriefing die SID-Übersicht geprüft werden, welches die Richtige ist.


Anflug

Mit Beginn des Anflugs sollte vom Piloten immer die ATIS abgehört werden, wenn diese online ist. Hier erfährt man, welches Anflugsverfahren und welche Landebahn zu erwarten ist.

Beim ersten Kontakt mit dem Approachlotsen ist dann der entsprechende ATIS-Designator zu nennen.

Um ankommenden IFR-Verkehr vom letzten Punkt im Flugplan bis zur Landebahn zu führen, kann dem Piloten entweder eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) zugewiesen und anschließend ein Standard ILS-Approach angeordnet oder auch Vektoren bis in den Endanflug gegeben werden. Darüber hinaus können am Flughafen Düsseldorf auch Transitions zugewiesen werden.

Die folgenden Höhen können Piloten an den genannten Punkten unter Berücksichtigung der Betriebsrichtung erwarten:

23-Betrieb (STAR-Übergabehöhe/Transition-Übergabehöhe)

  • PISAP: (170/170)
  • HALME: (100/120) ⇒ Bei Bedarf bis FL140
  • DOMUX: (100/120) ⇒ Bei Bedarf bis FL140
  • BIKMU: (140/140)
  • LMA: (110/110)

05-Betrieb (STAR-Übergabehöhe/Transition-Übergabehöhe)

  • PISAP: (170/170)
  • HALME: (140/140)
  • DOMUX: (140/140)
  • BIKMU: (140/140)
  • LMA: (110/110)
  • ELDAR: (xxx/170)

Die entsprechenden ILS-Frequenzen sowie Steuerkurse können der obigen Tabelle entnommen werden. Da im Flugsimulator für das ILS RWY 05L nicht die Reallife-Frequenz hinterlegt ist, sollte dieser FIX genutzt werden, um die richtige Reallife-Frequenz hinzuzufügen: Additional Frequency 110.950 ILS RWY 05L.


VFR-Verkehr

Die Tower-Kontrollzone am Flughafen Düsseldorf entspricht der Luftraumklasse D und erstreckt sich von GND-2500ft über Grund.

In Düsseldorf gibt es 3 Pflichtmeldepunkte:

  • E (Östlich des Platzes)
  • N (Nördlich des Platzes)
  • S (Südlich des Platzes)

Alle Pflichtmeldepunkte haben eine Höhenrestriktion von maximal 2500ft AMSL.

Direkt am Flughafen befindet sich nur ein Helipad vor Hangar 10, ganz im Osten, nahe des Fernbahnhofs, welches allerdings ausschließlich von der Polizeifliegerstaffel NRW (Callsign: Hummel) und Rettungshubschraubern verwendet wird. Zudem gab es früher noch ein Helipad auf dem Grün zwischen L7 und L8, welches allerdings nicht mehr verwendet wird.

Über und um die Kontrollzone herum liegt höhengestaffelt der abgesenkte Approachluftraum der Luftraumklasse C. Dieser beginnt bei 2500ft, außer im Westen bei 2000ft. Hier darf nur nach vorheriger Genehmigung eingeflogen werden.

Darüber hinaus befinden sich im Westen weitere Lufträume: abgesenkter Luftraum C und die D(HX)-CTR des Flughafens Mönchengladbach.

Luftraum C und TWR-CTR - Flughäfen Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach und Nörvenich


Karten und Szenerien

Für Karten und Szenerien siehe hier.