Flughafen Köln/Bonn Pilotenbriefing

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Frequenzen

Login Callsign Frequenz Besonderheiten
EDDK_ATIS Köln-Bonn ATIS 124.100 -
EDDK_DEL Köln-Bonn Delivery 121.850 Die Frequenzen
sind der Priorität
nach geordnet.
Bei einem Abflug
immer die erstmögliche
Frequenz von
oben verwenden.
EDDK_GND Köln-Bonn Ground 121.725
EDDK_TWR Köln-Bonn Tower 124.975
EDDK_APP Langen Radar 135.350
EDDK_N_APP Langen Radar 127.370
EDDK_F_APP Köln-Bonn Director 121.050
EDGG_P_CTR Langen Radar 135.650
EDGG_H_CTR Langen Radar 118.750
EDGG_CTR Langen Radar 135.725
Piste Kurs Frequenz
ILS 14L 136° 110.900 IKES
ILS 24 243° 109.100 IKOW
ILS 32R 316° 109.700 / 111.100 (reallife) IKEN


Rollbewegungen

Folgende Gatezuweisungen, welche in den verschiedenen Szenerien am Terminal 1 und den Cargostands teilweise von den echten Gatebezeichnungen abweichen (vgl. dazu auch die Airport Layout Charts), werden in Vatsim genutzt:

  • Terminal 1
    • Apron B
      • Eurowings
      • Ryanair
    • Apron C
      • Lufthansa Group
      • Airlines der Star Alliance
  • Terminal 2
    • Apron D
      • alle Airlines außer Lufthansa Group
  • Luftfracht
    • Apron A
      • Alle Frachtairlines
    • Apron E
      • Stands E09-E24 Fedex
      • Stands E30-E46 Alle Frachtairlines und DHL Gruppenairlines
    • Apron F
      • UPS
    • Apron W
      • DHL Gruppenairlines und UPS
      • Stands W20-W26 Leipzigair Cargo



An den Positionen B03-B06, C02-C04, C11 und C12 wird in der Regel kein Pushback benötigt.

Die Parkpositionen am Rollweg K bilden das GAT.

Es gibt am Flughafen Köln/Bonn teilweise eine Gewichtsbeschränkungen für manche Rollwege (Rollweg C/G - max. 20t MTOW; Brücke am Rollweg B zwischen Rollweg T und Terminal 1 - max. 200t MTOW). Darüber hinaus sollte davon abgesehen werden mit zivilen Flugzeugen den militärischen Bereich des Flughafens, westlich der Piste 14R/32L, zu nutzen.


Anlassen der Triebwerke

IFR Maschinen bekommen im Rahmen ihrer Normalen Clearence das Anlassen der Triebwerke genehmigt. Bei VFR Maschinen ist es allerdings etwas anders. Kolbenmotoren dürfen aufgrund ihrer kleinen Batteriekapazität und ihrer im Verhältniss zu Mantelstromtriebwerken, geringen Lautstärke ihre Triebwerke selbstständig anlassen. Alle anderen Triebwerksarten müssen sich das Anlassen genehmigen lassen.


Abflug

Wenn eine ATIS für den Abflughafen online ist, sollte diese abgehört werden und dem Lotsen, welcher die Start-up-Clearance erteilt, der entsprechende Designator mitgeteilt werden.

Einem abfliegenden IFR-Flug wird am Flughafen Köln/Bonn bei der Clearance immer eine entsprechende SID (Standard Instrument Departure Route) zugewiesen. Sollte der Pilot diese nicht fliegen können, kann er eine sogenannte vectored Departure anforden. Hierbei wird meistens angewiesen, nach dem Abheben auf Kurs der Startbahn zu bleiben und auf 5000 ft AMSL zu steigen. Der entsprechend zuständige Approachlotse wird dann das Flugzeug mit Hilfe von Vektoren oder einem Direct zum ersten Punkt im aufgegebenen Flugplan führen.

Die Initial Climb Altitude ist 5000 ft AMSL.

Beim Passieren von 2000 ft AMSL nach dem Abheben muss eigenständig auf die Frequenz von Langen Radar gewechselt werden. Welcher Lotse hier zuständig ist, kann der Frequenzentabelle oder der ATIS entnommen werden.


Anflug

Mit Beginn des Anflugs sollte vom Piloten immer die ATIS abgehört werden, wenn diese online ist. Hier erfährt man, welches Anflugsverfahren und welche Landebahn zu erwarten ist.

Beim ersten Kontakt mit dem Approachlotsen ist dann der entsprechende ATIS-Designator zu nennen.

Um ankommenden IFR-Verkehr vom letzten Punkt im Flugplan bis zur Landebahn zu führen, kann dem Piloten entweder eine STAR (Standard Arrival Route) zum IAF (Initial Approachfix) zugewiesen und anschließend ein Standard ILS-Approach angeordnet oder auch Vektoren bis in den Endanflug gegeben werden. Darüber hinaus können am Flughafen Köln/Bonn auch Transitions zugewiesen werden.

Die folgenden Höhen können Piloten an den genannten Punkten unter Berücksichtigung der Betriebsrichtung erwarten:

14-Betrieb:

  • DEPOK: FL100
  • ERNEP: FL140
  • GULKO: FL120
  • KOPAG: FL100
  • NVO: FL100

24-Betrieb:

  • DEPOK: FL100
  • ERNEP: FL100
  • GULKO: FL100
  • KOPAG: FL080
  • NVO: FL120

32-Betrieb:

  • DEPOK: FL100
  • ERNEP: FL120
  • GULKO: FL080
  • KOPAG: FL100
  • NVO: FL120

Die entsprechenden ILS-Frequenzen sowie Steuerkurse können der obigen Tabelle entnommen werden. Da im FSX für das ILS RWY 32R nicht die Reallife-Frequenz hinterlegt ist, sollte dieser FIX genutzt werden, um die richtige Reallife-Frequenz hinzuzufügen: Additional Frequency 111.100 ILS RWY 32R.


VFR-Verkehr

Die Tower-Kontrollzone am Flughafen Köln/Bonn entspricht der Luftraumklasse D und erstreckt sich von GND-2500ft über Grund.

In Köln/Bonn gibt es 7 Pflichtmeldepunkte:

  • E (Östlich des Platzes)
  • N (Nördlich des Platzes)
  • S (Südlich des Platzes)
  • W1 (Nordwestlich des Platzes)

Bis auf W1/W2 (max. 1500ft AMSL) haben alle anderen Pflichtmeldepunkte keine besondere Höhenrestriktion. Neben den genannten Pflichmeldepunkten gibt es noch den Bedarfsmeldepunkt C, welcher östlich des Platzes liegt.

Ein Helipad befindet sich am GAT zwischen B und T.

Über und um die Kontrollzone herum liegt höhengestaffelt der abgesenkte Approachluftraum der Luftraumklasse C. Dieser beginnt bei 2500ft, außer im Westen bei 1500ft. Hier darf nur nach vorheriger Genehmigung eingeflogen werden.

Darüber hinaus befinden sich im Westen weitere Lufträume: abgesenkter Luftraum C, Luftraum D und die D(HX)-CTR des Flughafens Nörvenich.

Luftraum C und TWR-CTR - Flughäfen Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach und Nörvenich


Karten und Szenerien

Für Karten und Szenerien siehe hier.