Flughafen Bremen SOP

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Einstieg

Allgemeine Informationen

Der Flughafen Bremen liegt südlich der Stadt und ist durch den ÖPNV nur 10-15 Minuten von der Innenstadt enfernt.

Besonderheiten des Flughafens sind unter anderem das Airbus-Werk nördlich Taxiway Foxtrot sowie die European Flight Academy zur Ausbildung der Lufthansa Flugschüler. Außerdem betreibt "Atlas Air Service" hier einen Wartungsservice für Business Jets auf Vorfeld 3. Der Bremer Verein für Luftfahrt eV hat seinen Hangar ebenfalls auf Vorfeld 3.

Der Itensivtransport- und Rettungshubschrauber der DRF "Christoph 55(Weser)" ist auf dem Flughafengelände stationiert. (Zwischen Taxiway Charlie, Foxtrot und Hotel)

2,5km südöstlich des Platzes befindest sich die Basis des Rettungshubschraubers "Christoph 6" der ADAC Luftrettung.

Übersicht der Positionen

Position Callsign Rufzeichen Frequency / Frequenz
EDDW_ATIS
Bremen ATIS
-
132.375
EDDW_DEL
Bremen Delivery
Bremen Streckenfreigabe
134.825
EDDW_GND
Bremen Ground
Bremen Rollkontrolle
121.750
EDDW_TWR
Bremen Tower
Bremen Turm
120.325
EDDW_APP
Bremen Radar
Bremen Radar
124.800
EDDW_F_APP
Bremen Director
Bremen Endanflug
125.850
EDWW_A_CTR
Bremen Radar
Bremen Radar
123.925
EDWW_CTR
Bremen Radar
Bremen Radar
125.025

Übersicht der Pisten

Runway 27 / 09
Runway 23
Länge: 2040m
Breite: 45m
GLS, ILS (CAT IIIb), RNP, VOR
ILS Y / Z 27 / 09
GLS Y / Z 27 / 09
Länge: 700m
Breite: 23m
Nur zu benutzen für Luftfahrzeuge bis zu 5.700kg MTOW,
für VFR Abflüge am Tag über Abflugstrecken Sierra und Whiskey

Übersicht der ILS-Frequenzen

RWY
Frequenz
Identifyer
CRS
27
110.9
IBRW
266°
09
110.3
IBRE
086°

Bremen Delivery

Bremen Delivery
Login EDDW_DEL
Controllerkürzel
Frequenz 134.825
Visibility Range 20 NM

Der Deliverylotse ist auf VATSIM für alle Streckenfreigaben (IFR-Clearence / Start-Up) aus Bremen zuständig. Alle IFR-Abflüge melden sich als erstes beim Deliverylotsen. Der Deliverylotse überprüft jeden aufgegebenen Flugplan auf Fehler und Plausibiliät. Dazu sollte die Piste und zugehörige Standard Instrument Departures (SID) überprüft und in der "Departure List" einmal angeklickt werden. Mittels der Funktion "Auto Assign Squawk" ist ein Squawk zu vergeben. Dieser kann auch manuell zugeteilt werden. In diesem Fall ist die Squawkrange von Bremen zu beachten. Weiter ist die Route auf Plausibilität zu prüfen (vorzugsweise indem durch anzeigen lassen der Route als Linien, deren Verlauf rausgezoomt überprüft wird). Häufig verwenden Piloten einen falschen Aircraft Type Designator. Zu erkennen ist ein falsch genutzter Designator leicht an dem "?" in der Flight Plan List. Dieses resultiert daraus, dass EuroScope aus dem falschen Designator keine Wirbelschleppenkategorie annehmen kann. Eine geeignete Seite zur Überprüfung der Aircraft Type Designators ist beispielsweise www.flugzeuginfo.net. Zuletzt ist auch das Flightlevel auf Korrektheit zu prüfen. Grundsätzlich ist in Bremen, wie an den anderen deutschen Flughäfen, die Halbkreisregel zu beachten, sodass Flüge Richtung Osten mit ungeradem Flightlevel (000° - 179°) freizugeben und Flüge nach Westen mit geradem Flightlevel (180° - 359°) freizugeben sind.

Sollte der Pilot einen falschen Flugplan aufgegeben haben, wird dieser durch den Deliverylotsen in Absprache mit dem Piloten korrigiert.

Sollte der Pilot die Streckenfreigabe fehlerhaft zurückgelesen haben, korrigiert der Lotse den Piloten und fordert ihn zu einem erneutem Zurücklesen der Streckenfreigabe auf. Im Anschluss daran übergibt der Deliverylotse den Piloten an die nächste zuständige Frequenz, dem Groundlotsen.

Übersicht Standard Instrument Departures:

SID 09 27 Anmerkung
BASUM 5Q 4A*/8K
EEL 5Q/5E 9K/9W 5E/9W SID wenn TRA Weser aktiv
ERLAD 4Q 2Z*/2K
GESTO 8M 4A*/5K
NIE 5Q 4Z*/7K
WSN 1M 1K

" * " = Kürzere Variante der SID. (Linkskurve bei 500ft MSL)

Folgende maximale Flugflächen sind zu beachten:

Destination SID Flight level Begründung
EDDF Alle Ungerade, maximal FL 230 Anschließende Airways, LoAs
EDDH Alle Ungerade, maximal FL 90 Geringe Distanz, wird von EDDW_APP an EDDH_E_APP abgegeben
EDDV Alle Ungerade, maximal FL 90 Geringe Distanz, wird von EDDW_APP an EDDV_APP abgegeben
EDDL Alle Gerade, maximal FL240 Airway Restrictions [Airway M170]
Alle andere SIDS Halbkreisregel

Squawkrange

Folgende Squawks werden in Bremen vergeben: 2430 - 2447

Mode S / Squawk 1000

Durch eine entsprechende Equipment Kennung kann EuroScope automatisch ein Squawk 1000 vergeben (Mode S vorhanden).

Bei Flugrouten durch den dänischen Center Bereich soll auf Bitten der dortigen Controller allerdings manuell ein normaler Squawk zugeteilt werden, da dort keine Mode S Correlation durchführt wird.

Vectored Departure

Kann der Pilot keine Standard Instrument Departure (SID) abfliegen, wird sich dieser beim Deliverylotsen melden. In diesem Fall koordiniert der Deliverylotse mit dem Approachlotsen, wie der Pilot nach dem Abheben von der Piste fliegen soll. Oft wird dem Piloten dann ein sog. "Runway Heading" auf 4000 / 5000 Fuß zu fliegen. Danach bekommt der Pilot dann die Freigabe, seinen ersten geplanten Wegpunkt anzufliegen.

Bremen Ground

Bremen Ground
Login EDDW_GND
Controllerkürzel DWG
Frequenz 121.750
Visibility Range 20 NM

Der Groundlotse ist für alle Rollbewegungen auf dem Vorfold (Apron) und den Rollwegen (Taxiways) zuständig. Sollte auf dem Netzwerk kein Deliverylotse verfügbar sein, kümmert sich der Groundlotse auch um die IFR-Freigaben in Bremen.

Der Groundlotse übergibt die Piloten rechtzeitig an die nächste zuständige Station, dem Towerlotsen.


Ground Chart Bremen

Bremen Parking Chart

Rollweg Beschränkungen

Rollweg Beschränkung
Bravo Gesperrt für Luftfahrzeuge mit mehr als 5.700kg MTOW sowie für Motorsegler
Golf Zwischen Rollweg Charlie und Position 10A gesperrt für Luftfahzuge mit mehr als 52m Spannweite
Hotel Gesperrt für Luftfahrzeuge mit mehr als 36m Spannweite
Kilo Gesperrt für Luftfahrzeuge mit mehr als 24m Spannweite
Lima Gesperrt für Luftfahrzeuge mit mehr als 31m Spannweite
November Gesperrt für Luftfahrzeuge mit mehr als 52m Spannweite
Sierra Gesperrt für Luftfahrzeuge mit mehr als 36m Spannweite
Vorfeld 2 Zwischen Rollweg Alpha und Position 16 gesperrt für Luftfahrzeuge mit mehr als 30m Spannweite

Rollfreigaben über Rollweg Hotel sollten vermieden werden, da im Falle eines Einsatzes die Crew von Christoph 55 diesen Rollweg überqueren muss, um zu ihrem Hubschrauber zu gelangen. Der Hauptrollweg Charly ist hier bevorzugt zu verwenden. Zwei Ausnahmen sind hier zugelassen: Hotel darf zum "parken" von Fliegern verwendet werden, um Nose-to-Nose Situationen zu vermeiden/aufzulösen und für kleine Flugzeuge der Lufthansa Flight School/Club.

Bei aktiver Piste 27 wird, aus Lärmschutzgründen, Propellerflugzeugen und Flugzeugen mit Turbinenpropellerantireb über 2000kg MTOW, Rollbahneinmündung Echo zum Start zugewiesen. Für Flugzeuge mit einem MTOW bis 2000kg (General Aviation) soll Rollbahneinmündung Delta genutzt werden. Bravo kann auf Anfrage freigegeben werden. Im Notfall kann man Piste 23 über C mit Backtrack erreichen - dies liegt im Ermessen des Controllers und ist nicht bevorzugt zu nutzen.

Bei aktiver Piste 09 kann Rollbahneinmündung Bravo oder Alpha genutzt werden, je nachdem wo im General Aviation Bereich das Flugzeug steht und wie die allgemeine IFR Situation ist.

Abflüge über Startbahn 23 werden von der Rollkontrolle zu Rollhalt Delta geführt und dort an den Turm übergeben.

Gate-Zuweisungen

Position Fluggesellschaften Besonderheiten
01 DLH Schengen
02 (DLH) Schengen
03 Schengen/non-Schengen
04 Schengen/non-Schengen
05 Schengen/non-Schengen
06 RYR/WZZ
07 RYR/WZZ
08 Cargo
09 Cargo
10 Vorfeldposition
10A Heavy-Postion -> 10 und 11 blockiert
11 Vorfeldposition
12 Vorfeldposition
13 Vorfeldposition
14 Vorfeldposition
15 Vorfeldposition
16 Vorfeldposition/GA
16A Vorfeldposition/GA
17 Vorfeldposition/GA
18 Vorfeldposition/GA
18A Vorfeldposition/GA
Vorfeld 2 Allgemeine Luftfahrt
Vorfeld 3 Atlas Air Service und Hangar des BVL
Lufthansa Hangar Flugzeuge der EFA

Bremen Tower

Bremen Tower
Login EDDW_TWR
Controllerkürzel DWT
Frequenz 120.325
Visibility Range 50 NM

Der Towerlotse in Bremen ist für alle Starts und Landungen auf den Pisten (09/27, 23) zuständig. Im Regelfall werden die Piloten kurz vor dem Rollhalt (Holding Point) vom Groundlotsen an den Towerlotsen übergeben. Unabhängig von der Flugregel ist der Towerlotse für alle IFR- und VFR-Flüge auf den Pisten zuständig. Darüberhinaus hat der Towerlotse eine ihm zugewiesene Towerkontrollzone.


Nach dem Start sollen die Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) die Frequenz selbstständig wechseln. In der ATIS von Bremen steht die aktuelle Abflugfrequenz (meistens EDDW_APP(124.800) oder EDWW_A_CTR(123.920)).

Pisten

Den überwiegenden Teil der Zeit ist die Piste 27 aktiv.

Der Backtrack Bereich von Piste 09/27 darf normalerweise nur von den Airbus-Beluga Transportern genutzt werden.

Piste 23 ist nur für VFR Ablfüge am Tag, über Abflugstrecken Whiskey und Sierra zu benutzen. Außerdem dürfen nur Flugzeuge mit maximal 5700kg MTOW die Piste 23 zum Start benutzen.

Kontrollzone

BremenCTR.png

In Bremen befindet sich die Towerkontrollzone in Luftraumklasse D (GND - 2500 Fuß AMSL).

In der Realität ist die Kontrollzone von Bremen eine D(HX)-CTR und kann somit temporär geschlossen werden. Das gibt es auf Vatsim nicht, hier ist die Kontrollzone dauerhaft aktiv.

Folgende Plichtmeldepunkte gibt es in Bremen:

  • November
  • Whiskey
  • Sierra 1
  • Sierra 2

Hierbei gilt es zu beachten, dass ein Ausflug über die "Sierra-Route" nicht über Sierra 2 führt, sondern direkt zu Sierra 1.

Außerdem gilt für einen Einflug über Whiskey, dass danach standardmäßig zu Sierra 2 geflogen wird. Also Einflug über die "Whiskey-Route": Whiskey -> Sierra 2

Ein- und Ausflüge sollten innerhalb der Kontrollzone nicht über 2000 Fuß steigen.

Ein häufig angefragter Ausflug ist direkt in Richtung Westen, zum Flugplatz Ganderkesee. Hierbei sollte der Pilot nicht über 1500 Fuß steigen sollte, aufgrund des Delta Luftraums direkt westlich der Kontrollzone. (Ganderkesee Info: 118.630)

Go-Arounds

Sollte ein Go-Around durch den Towerlotsen angewiesen worden sein oder startet der Pilot selbstständig durch, wird standardmäßig der "Standard Missed Approach" vom Towerlotsen angeordnet und abgeflogen. Dieser endet in Bremen auf 3000 Fuß und im Holding-Verfahren über dem Bremen VOR. Der Towerlotse übergibt den Piloten nach Überqueren der Pistenschwelle im Steigflug der nächsten Station, dem Approachlotsen. In Absprache mit dem Approachlotsen sind abweichende Verfahren anwendbar.

Hubschrauber

Wie bereits in der Einleitung geschrieben, ist der Rettungshubschrauber "Christoph 55" auf dem Flughafen Bremen stationiert. Das Helipad, welches ausschließlich durch CHX55 benutzt werden darf, befindet sich zwischen den Rollwegen Charlie, Foxtrot und Hotel. Im Funk hat es den Namen "Yankee" (Bsp.: "CHX55 Normal wind XXX/XX cleared to land Helipad Yankee"). Starts und Landungen erfolgen direkt von/auf dem Helipad.

Auch der Rettungshubschrauber "Christoph 6" ist innerhalb der Kontrollzone stationiert. Die Station befindet sich am "Klinikum Links der Weser". Dieses befindet sich ca. 2,5km südwestlich des Platzes. Im Funk hat das Helipad von CHX6 den Namen "Zulu" (Bsp.: "Christoph 6 Rescue proceed inbound Zulu wind at the field XXX/XX"). Alternativ zu "Zulu" kann auch Klinikum Links der Weser" benutzt werden.

Nennenswert sind außerdem die Krankenhäuser "Klinikum Bremen Mitte" und "Klinikum Bremen Ost". Beide liegen nördlich der Anfluggrundlinie.

Befindet sich der Rettungshubschrauber auf einem Einsatzflug wird ein "Rescue" an das Callsign angehängt, damit ist klar: es ist dringend. (Zumindest in der Realität) Ist der Rettungshubschrauber bspw. auf dem Rückflug von einem Einsatz wird ein "Normal" an das Callsign angehängt. Bsp.: "Christoph 6 Rescue" "Christoph 55 Normal"

Bei Starts außerhalb des Platzes ist aufgrund von Hindernissen, welche den Funk beeinträchtigen, davon auszugehen, dass die Hubschrauber schon einige Meter in der Luft sind, bevor sie sich auf der Frequenz melden. Eine Startfreigabe außerhalb des Platzes ist nicht notwendig.

Landungen außerhalb des Platzes zum Beispiel am Helipad Zulu, den Krankenhäsuern oder am Einsatzort müssen nicht freigegeben werden. Es genügt ein "Christoph 6 Rescue, wind at the field XXX/XX approved to leave when on ground."

Das Kreuzen der Piste sollte extra genehmigt werden (Bsp.: "CHX55 Rescue, crossing approved proceed inbound Hannover").

Bremen Approach

Bremen Approach / Director
Login EDDW_APP
EDDW_F_APP
Controllerkürzel DWA
DWF
Frequenz 124.800
125.850
Visibility Range 150 NM

Bremen Approach (Callsign "Bremen Radar") leitet alle Flugzeuge, die starten oder landen durch den nahe am Flughafen gelegenen Luftraum bis FL105 (Depatures sollen bis FL100 steigen, Arrivals werden auf FL110 übergeben). Dabei werden in Bremen meist Vektoren zum ILS benutzt. Diese leiten die Luftfahrzeuge in die Platzrunde. Sollte ein Director da sein, wird im (rechten) Gegenanflug das Luftfahrzeug übergeben. Dieser dreht dann alle auf das ILS ein. Ohne Director übernimmt auch der Approach diese Aufgabe. Das ILS (alle) soll mit 3000ft und 30° angeschnitten werden.

Bremen Radar

Bremen Radar
Login EDWW_A_CTR
EDWW_CTR
Controllerkürzel WA
WC
Frequenz 123.925
125.025
Visibility Range 300 NM

Aller Sektor

Text folgt noch.


Gesamt-Sektor

Text folgt noch.