EDDB S GND WIP

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Beschreibung der Position

Ground
Stationen
Berlin Ground
EDDB_S_GND DBGS 121.700
EDDB_N_GND DBGN 129.500

Berlin Ground ist eine Bodenposition, die für den gesamten rollenden Verkehr außerhalb des Aprons zuständig ist.
Der Süd Ground (EDDB_S_GND) wird nur besetzt, wenn Süd Tower, Main Apron und Delivery bereits besetzt sind
Der Nord Ground (EDDB_N_GND) wird nur besetzt, wenn Süd Tower, Main Apron, Delivery bereits besetzt sind.
Der Süd Ground übernimmt die Aufgaben des Nord Grounds, wenn dieser offline ist.
Der Nord Tower übernimmt die Aufgaben des Nord Grounds und der Süd Tower die Aufgaben des Süd Grounds, wenn diese Positionen nicht besetzt sind.

Wichtig: Der Nord Ground übernimmt die Aufgaben des Nord Aprons (EDDB_E_GND), falls dieser nicht online ist. Dies soll weitere Entlastungsmöglichkeiten für den Main Apron (EDDB_A_GND) ermöglichen. Aus diesem Grund soll der Nord Ground erst nach Absprache mit dem Main Apron besetzt werden, falls der Nord Apron nicht online ist.

Die Aufgaben des Ground-Controllers bestehen darin:

  • Rollfreigaben
  • Abflugreihenfolge für den Tower erstellen

Süd Ground (EDDB_S_GND)

Zuständigkeitsbereich

Der Süd Ground ist für alle Flugbewegungen auf den Rollwegen zwischen Main Apron und Südpiste, sowie für den Rollweg T zuständig.

Positionsübersicht:
Ground Stations Overview.png

Rollanweisungen

In Berlin werden Standardrollrouten beim Ground verwendet, um einen möglichst effizienten Verkehrsfluss bei High-Traffic-Situationen sicherstellen zu können. Dabei werden Flugzeuge nach Osten über A und nach Westen über B geführt. Je nach Verkehrssituation kann bzw. muss davon abgewichen werden um den Verkehr vorsortieren zu können.

Die Standardrollrouten sehen wie folgt aus:
07-Betrieb:
EDDB BER Layout Rollwege 07.png

25-Betrieb:
EDDB BER Layout Rollwege 25.png

Übergaben zur nächsten Station

07 Betrieb

TO STATION HOLD SHORT TO POSITION REMARK
A_GND V1 B/C/D-Apron (nicht D01-D03) Piste über M4, M5 verlassen
A_GND Entry South (via V2) B/C/D-Apron (nicht D01-D03) Piste über M7 verlassen
A_GND V2 B/C/D-Apron (nicht D01-D03) Piste über M8, M9 verlassen
A_GND E C-Apron Entlastung Rollweg E, nur auf Anfrage von A_GND
E_GND B (via P2) E-Apron (oder nördlicher) Piste über M5, M6 verlassen
E_GND P2 E-Apron (oder nördlicher) Piste über M7, M8, M9 verlassen
N_GND C (via T) Nördlich des Hofs Nach Koordination mit N_GND

25 Bertieb

TO STATION HOLD SHORT TO POSITION REMARK
A_GND V1 B/C/D-Apron (nicht D01-D03) --
E_GND B (via P2) E-Apron (oder nördlicher) --
N_GND C (via T) Nördlich des Hofs Nach Koordination mit N_GND


Besonderheiten

  • Rollweg P1
    • Rollrichtung nach Süden
    • Taxi-In für die Parkpositionen E01-E19
    • Abweichungen müssen mit dem Ground abgesprochen werden
  • Rollweg P2
    • Rollrichtung nach Norden
    • Taxi-Out für die Parkpositionen E01-E19
    • Abweichungen müssen mit dem Ground abgesprochen werden
  • Rollweg T
    • Einbahnstraße, kann zur Entlastung vom Hauptapron und Rollweg P1 genutzt werden.
  • Übergabe zum Tower erfolgt normal ohne Stand-by for Tower ("Contact Tower on 118.800")
  • Ankommender Verkehr wechselt nicht wie in der Realität selbstständig die Frequenz und wird auf Vatsim vom Tower gesondert übergeben

Beschränkungen

  • Rollwege P1 und P2 (zwischen M6 und Apron E)
    • Spannweite unter 52 m

Parkpositionen

Die Gatevergabe läuft am BER zentralisiert entweder über das Groundradar Plugin oder Topsky Tower. Somit sind die Gatezuweisungen über alle Lotsen synchronisiert. Die Gatevergabe erfolgt bereits beim APP oder CTR. Eine manuelle Zuweisung der Parkposition soll ebenfalls immer in das Plugin eingetragen werden.

Nord Ground (EDDB_N_GND)

Zuständigkeitsbereich

Der Nord Ground ist für alle Flugbewegungen auf den Rollwegen zwischen den beiden Aprons und der Nordpiste zuständig. Zusätzlich gehören das GAT (Apron 4), das Regierungsterminal (Apron 1) und das Vorfeld A (inkl. D01-D03) in seinen Zuständigkeitsbereich.

Seit AIRAC 2110 ist der Nord Ground zusätzlich für das Vorfeld A und Parkpositionen D01-D03 zuständig. Grund hierfür ist eine Entlastung des A_GND. (Siehe Virtueller Hof)

Positionsübersicht:
Ground Stations Overview.png

Rollanweisungen

In Berlin werden Standardrollrouten beim Ground verwendet, um einen möglichst effizienten Verkehrsfluss bei High-Traffic-Situationen sicherstellen zu können. Dabei werden Flugzeuge nach Osten über C und nach Westen über D geführt. Nördlich der Nordpiste werden Flugzeuge entweder über K1 oder K4 zur Piste geführt.

Bilder zu den Standardrollrouten sind oben zu finden.

Übergaben zur nächsten Station

  • Abfliegender Verkehr
    • Wird rechtzeitig vor Erreichen des Holdingspoints zum Tower geschickt, um ein mögliches Anhalten zu vermeiden
    • Flugzeuge, welche vom Hauptapron über VC zur Nordpiste rollen, werden nur nach Koordination vom A_GND zum Entry North geschickt. Es soll bestenfalls immer möglich sein, dass der Apron Flugzeuge zum Entry North schicken kann. Ist dies nicht möglich, wird der Verkehr querab von B01 übergeben.
  • Ankommender Verkehr
    • Am Entry North ("Hold short of Entry North") --> nur für Flugezuge mit einer Spannweite von 36 m oder darüber
    • Am Rollweg C oder K ("Hold short of C/K") --> C für Flugzeuge, welche über P1 rollen müssen
    • Achtung: Eine Übergabe bedeutet, dass der Verkehr den Rollweg C oder F überqueren darf. Falls dies nicht der Fall sein soll (z.B. wegen kreuzendem Verkehr) muss die Übergabe entweder zurückgehalten werden oder eine individuelle Koordination stattfinden.

Besonderheiten

  • Rollweg P1
    • Rollrichtung nach Süden
    • Taxi-In für E01-E19 Stands
    • Abweichungen müssen mit dem Ground abgesprochen werden
  • Rollweg P2
    • Rollrichtung nach Norden
    • Taxi-Out für E01-E19 Stands
    • Abweichungen müssen mit dem Ground abgesprochen werden
  • Rollweg C (zwischen L5 und C1)
    • In der FSX/P3D Payware Szenerie endet bei L5 der Rollweg. Hier sollen die Piloten das selbstsändig melden.
  • Apron 1
    • Abstellpositionen nicht bezeichnet ("Taxi to Apron 1")
    • Alle Abstellpositionen sind Taxi-Out-Stands
  • Rollwege G und K6
    • Sind in der FSX/P3D Payware Szenerie nicht vorhanden. Hier sollen die Piloten das selbstsändig melden.
  • Übergabe zum Tower erfolgt normal ohne Stand-by for Tower ("Contact Tower on 120.025")
  • Ankommender Verkehr wechselt nicht wie in der Realität selbstständig die Frequenz und wird auf Vatsim vom Tower gesondert übergeben

Beschränkungen

  • Rollweg F, P1/P2 (wenn angrenzend am Apron E)
    • Spannweite unter 36 m
  • Rollweg C (Zwischen L5 und L6)
    • Spannweite unter 65 m
  • Rollweg K1
    • Maximale Spannweite 76 m
    • Östlich von Apron 1: Spannweite unter 65 m
  • Rollweg K5
    • Spannweite unter 36 m
    • Südlich von Rollweg G: Rollen nur nach Süden zugelassen
  • Apron 4 (GAT)
    • Spannweite unter 36 m (alles Größere parkt auf den D-Stands)

Parkpositionen

Die Gatevergabe läuft am BER zentralisiert entweder über das Groundradar Plugin oder Topsky Tower. Somit sind die Gatezuweisungen über alle Lotsen synchronisiert. Die Gatevergabe erfolgt bereits beim APP oder CTR. Eine manuelle Zuweisung der Parkposition soll ebenfalls immer in das Plugin eingetragen werden.

De-icing

Wenn Flugzeuge nicht bereits am Gate enteist wurden, besteht nun nicht mehr die Möglichkeit des De-icings an den Rollhalten. Das zentrale De-icing für Flugzeuge südlich der Nordpiste findet nun auf dem Vorfeld E statt. Dort befinden sich auf den Parkpositionen E01 bis E04 Enteisungsflächen für die Nordpiste. Flugzeuge welche über die Südpiste starten sollen, benutzen die Enteisungsflächen auf den Parkpositionen E16-E19. Alle Enteisungsflächen auf dem Vorfeld dürfen nur von Flugzeugen mit einer Spannweite von weniger als 36 m befahren werden und werden über P2 befahren und über P1 verlassen (entgegengesetzt zur Parkposition). Flugzeuge am nördlichen Apron werden am sogenannten ZEP Pad enteist, welches sich nicht im Zuständigkeitsbereich des Grounds befindet.

High Intensity Runway Operations (HIRO)

Um eine möglichst effiziente Nutzung der Pisten sicherzustellen, haben die Piloten folgende Intersections vorzubereiten. Diese werden auch vom Lotsen standardmäßig freigegeben. Die Frage, ob der Pilot die Standard-Intersection nehmen kann, muss nicht gestellt werden. Es ist Aufgabe des Piloten, das zu melden. Außerdem soll der Handoff bei viel Verkehr rechtzeitig erfolgen.
Generell wird vom Piloten erwartet, bei Erreichen des Holdingspoints "ready for departure" zu sein.
Bei viel Verkehr kann es für den Tower hilfreich sein, wenn der Ground die Piloten mit "stand by for Tower on [frequency]" übergibt. Das muss jedoch explizit koordiniert werden und ist nicht der Standard bei einer geringeren Verkehrszahl.

Flugzeugklasse Piste 25R TORA Piste 25L TORA Piste 07R TORA Piste 07L TORA
Heavy L8 3600 m M8 4000 m M2 4000 m L1 3600 m
Medium Jet L7 3300 m M7 2715 m M3 2475 m L2 3500 m
Light Jet, Turboprop L6 2515 m M6 2265 m M3 2475 m L3 2470 m

Koordination mit Nachbarstationen

Berlin Ground --> Berlin Tower

  • Berlin Ground teilt dem Tower über einen Eintrag ins Remark Feld des Tags oder durch Verwendung von Topsky-Tower mit, falls ein Pilot eine Intersection für den Abflug verwendet, welche von HIRO abweicht. Eine Freigabe muss jedoch nicht eingeholt werden.