EDDB A GND

Aus VATSIM Germany
Dies ist die bestätigte sowie die neueste Version dieser Seite.
Wechseln zu:Navigation, Suche

Zurück zu Flughafen_Berlin-Brandenburg_SOP

Beschreibung der Position

Apron
Stationen
Berlin Apron
EDDB_A_GND DBGA 121.850
EDDB_E_GND DBGE 129.600

Berlin Apron ist eine Bodenposition, die für den gesamten rollenden Verkehr auf den Vorfelder zuständig ist. Des Weiteren ist diese Station für die Freigabe von Pushbacks bzw. Powerbacks verantwortlich. Wenn kein Berlin Delivery online ist, werden die Strecken- und Anlassfreigaben vom Apron übernommen.

Der Main Apron (EDDB_A_GND) wird nur besetzt, wenn Süd Tower besetzt ist (Ausnahme Solo-Freigabe, Trainings).
Der Nord Apron (EDDB_E_GND) wird nur besetzt, wenn Süd Tower, Main Apron, Delivery bereits besetzt sind.
Der Main Apron übernimmt die Aufgaben des Nord Aprons, wenn dieser offline ist.

Die Aufgaben des Apron-Controllers bestehen darin:

  • Pushback/Powerback Genehmigung
  • Rollfreigaben
  • Gate-Zuweisung

Main Apron (EDDB_A_GND)

Am Main Apron parkt der Großteil der Airlines am BER.

Zuständigkeitsbereich

Der Main Apron ist für alle Rollbewegungen auf den Vorfeldern B, C, D (nur D04-D22) und den Rollwegen E, F, V1, V2, VC, VM und V3 (südlich vom Entry North) zuständig.

Positionsübersicht:
Ground Stations Overview.png

Rollanweisungen

In Berlin werden Standardrollrouten am Main Apron verwendet, um einen möglichst effizienten Verkehrsfluss bei High-Traffic-Situationen sicherstellen zu können. Das ehemalige Kreissystem gibt es nicht mehr. Jeder Apronlotse soll sich je nach Verkehrssituationen eignene Lösungen für einen effizienten Verkehrsfluss erarbeiten. Hierbei ist die Nutzung des parallelen Rollens auf den Rollwegen V1, V2 und VC besonders empfehlenswert.

Die Standardrollrouten sehen wie folgt aus:
07-Betrieb:
EDDB BER Layout Rollwege 07.png

25-Betrieb:
EDDB BER Layout Rollwege 25.png

Wichtige Informationen:

  • Es ist möglich von den Standardrollrouten abzuweichen, das muss ggf. mit anderen Stationen koordiniert werden
  • Das Überqueren des virtuellen Hofs ist nur über VC möglich (Spannweite 36m oder mehr). Abweichungen können koordiniert werden.
  • VC ist blockiert, wenn auf V1 oder V2 Flugzeuge der Kategorien Heavy oder Super rollen
  • Flugzeuge welche nah am Entry South stehen (z.B. Apron-C) und über die Piste 07L abfliegen, sollen bestenfalls das Vorfeld über den Entry South verlassen, um später über Rollweg T bzw. P2 zum Rollhalt der 07L rollen zu können. Zur 25R erfolgt das Rollen über VC zum Entry North.

Übergaben zur nächsten Station

07 Betrieb

TO STATION HOLD SHORT FROM POSITION REMARK
N_GND Entry North (via V3 or V4) -- Vorherige Freigabe von E_GND benötigt
S_GND Entry South (via V1) -- --

25 Bertieb

TO STATION HOLD SHORT FROM POSITION REMARK
N_GND Entry North (via V4) -- Vorherige Freigabe von E_GND benötigt
S_GND Entry South (via V1 or V2) B/D-Apron --
S_GND B C-Apron --

Rollwege, welche hervorgehoben werden, sind bevorzugt zu benutzen, um einen möglichst effizienten Verkehrsfluss gewährleisten zu können.

Besonderheiten

  • Nach Möglichkeit kann mit dem Ground abgesprochen werden, dass die Flugzeuge "non-standard" "Holdshort E" für den Apron C übergeben werden. Das kann möglw. Nose-To-Nose Situationen bzw. längere Wartezeiten verhindern. Das kann speziell bei 07-Betrieb ein wichtiger Baustein der Effizenz auf dem Rollweg E sein, da hier Arrivals am Entry South (entgegen der Rollrichtung auf E) übergeben werden.

Beschränkungen

ROLLWEGE BESCHRÄNKUNGEN ANMERKUNGEN
V1, V2 -- Komplett unabhängige Nutzung möglich
V1, V2, VC Maximale Spannweite unter 36 m Wenn paralleles Rollen auf zwischen V1-VC bzw. V2-VC
E Maximale Spannweite unter 65 m --

Gängige Flugzeugtypen und ihre maximale Flügelspannweite finden sich in dieser Tabelle:

Max Spannweite A/C Types
< 30m AT72 / CRJX / DH8D / RJ1H / etc.
< 36m B739 / A321 / BCS3 / E195 / etc.
< 52m B753 / B763 / A306 / etc.
< 65m A333 / A346 / A35K / B744 / B77W / B78X / etc.
< 80m A124 / A388 / B748 / etc.
> 80m A225

Pushback

Die Pushbacks sollen, sofern die Standardrollrouten verwendet werden, die richtige Rollrichtung berücksichtigen. Es kann jedoch je nach Situation auch davon abgewichen werden. Es ist außerdem auch möglich Flugzeuge auf VC pushen zu lassen um den anderen Verkehr nicht zu blockieren. Auf dem Rollweg E soll darauf geachtet werden, dass der rollende Verkehr nicht zu stark beeinträchtigt wird.

Parkpositionen

Die Gatevergabe läuft am BER zentralisiert entweder über das Groundradar Plugin oder Topsky Tower. Somit sind die Gatezuweisungen über alle Lotsen synchronisiert. Die Gatevergabe erfolgt bereits beim APP oder CTR. Eine manuelle Zuweisung der Parkposition soll ebenfalls immer in das Plugin eingetragen werden.


Heavy Gates am Main Terminal:
Apron B
bis A380: B07B, B15B
bis B77W: B01A, B03A, B05A, B07A, B09A, B11A, B13A, B15A
Apron C
bis B764: C05A, C07A, C09A, C11A, C14A
Apron D
bis A380: D13B
bis B744: D05B, D21A
bis B764: D3A, D05A, D07A, D09A, D11A, D13A, D15A, D17A, D19A

Nord Apron (EDDB_E_GND)

Am Nord Apron parken überwiegend Low-Cost Carrier wie Ryanair und Wizzair, aber auch Charterairlines wie zum Beispiel Condor oder Sundair. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Terminal 5 geschlossen. Low-Cost Airlines parken in der Realität, sowie auf Vatsim überwiegend bei den A-Stands auf dem Main Apron.

Zuständigkeitsbereich

Der Nord Apron ist für alle Flugbewegungen auf den Vorfeldern 2, 2a, 3, 3a, 3b (Terminal 5) und für alle Rollwegen nördlich von K zuständig (inlusive K) zuständig. Zusätzlich liegen nun auch die Vorfelder A, E und die Parkpositionen D01-D03 sowie die anliegenden Rollwege im Zuständigkeitsbereich des Nord Aprons.

Positionsübersicht:
Ground Stations Overview.png

Rollanweisungen

Flugzeuge Rollen entsprechend der vorgegebenen Rollrouten. Abweichungen müssen ggf. mit den umliegenden Stationen koordiniert werden. Flugzeuge auf den nördlichen Vorfeldern werden auf den schnellsten und effizientesten Weg zur Piste oder zum Abstellplatz geführt. Ein Hotspot kann der Rollweg N am Apron 3a darstellen, da er eine Sackgasse darstellt.

Die Standardrollrouten sehen wie folgt aus:
07-Betrieb:
EDDB BER Layout Rollwege 07.png

25-Betrieb:
EDDB BER Layout Rollwege 25.png

Übergaben zur nächsten Station

07 Betrieb

TO STATION HOLD SHORT FROM POSITION REMARK
N_GND Entry North (via V3 or V4) A/D-Apron --
N_GND C E-Apron --
N_GND K Apron 2-3 Bevorzugt über N1

25 Bertieb

TO STATION HOLD SHORT FROM POSITION REMARK
N_GND C A-Apron --
N_GND Entry North (via V4) D-Apron --
N_GND C E-Apron --
N_GND K (via K5) Apron 2-3 --
N_GND G (via K6) Apron 2-3 Nach Koordination direkt zum Rollhalt

Rollwege, welche hervorgehoben werden, sind bevorzugt zu benutzen, um einen möglichst effizienten Verkehrsfluss gewährleisten zu können.

  • Nach Möglichkeit sollen Flugzeuge, welche über die Rollwege P1 und P2 nur für das Durchrollen zum N_GND bzw. S_GND (Vermeidung des Hofs) benutzen, nach Koordination auf der Ground Frequenz bleiben, sofern ein Konflikt mit Flugzeugen auf der Apron-Frequenz besteht.
  • Bei geringem Verkehrsaufkommen kann mit N_GND abgesprochen werden, dass dieser ankommende Flugzeuge direkt zu den Parkpositionen A01-A12 bzw. D01-D03 schickt, wenn diese Flugzeuge über L4 die Pise verlassen. Hier muss der Apron auf bestehende Konflikte zwischen ankommenden und abfliegenden Verkehr achten und ggf. abfliegende Flugzeuge für den Pushback zurückhalten. (Gleiches gilt für Flugzeuge über L3 zum Apron E).
  • Flugzeuge welche, vom Apron B, C oder D zu Entry North rollen müssen vom A_GND immer vorher beim E_GND angefragt werden. Ziel sollte es immer sein, dass der A_GND das Flugzeug direkt bis zum Entry North freigeben darf, damit kein zusätzlicher Frequenzwechsel entsteht. Es empfhielt sich hier vor der Session auf eine generelle Abmachung zu einigen, um den Koordinationsaufwand gering zu halten.

Besonderheiten

  • Nach Möglichkeit kann mit dem Ground abgesprochen werden, dass die Flugzeuge "non-standard" für den Apron A übergeben werden. Das kann möglw. Nose-To-Nose Situationen bzw. längere Wartezeiten verhindern.
    • 07-Betrieb: Über den Entry North
    • 25-Betrieb: Über Rollweg L5
  • Am nördlichen Vorfeld fanden kurz vor der Eröffnung einige Änderungen an Parkpositionen und Rollwegen durchgeführt. Diese sind in der meisten Payware Szenerien enthalten, jedoch kann es vorkommen, dass Piloten nicht über alle Rollwege rollen können. Dies soll dann der Pilot melden.

Beschränkungen

ROLLWEGE BESCHRÄNKUNGEN ANMERKUNGEN
F Maximale Spannweite unter 65 m Wenn angrenzend zum Vorfeld E
P1, P2 Maximale Spannweite unter 36 m --
V3, VC Maximale Spannweite unter 36 m Wenn paralleles Rollen auf zwischen V3 und VC
N2 Maximale Spannweite unter 65 m Wenn angrenzend an Positionen 50-55
K4 Maximale Spannweite unter 65 m --
N1 Maximale Spannweite unter 52 m Wenn angrenzend an Positionen 19-27
H, N3 Maximale Spannweite unter 36 m --
K6 Maximale Spannweite unter 36 m Nördlich von G
N1 Maximale Spannweite unter 36 m Östlich von Parkposition 27
K5 Maximaler Radstand unter 18 m Nördlich von G

Gängige Flugzeugtypen und ihre maximale Flügelspannweite finden sich in dieser Tabelle:

Max Spannweite A/C Types
< 30m AT72 / CRJX / DH8D / RJ1H / etc.
< 36m B739 / A321 / BCS3 / E195 / etc.
< 52m B753 / B763 / A306 / etc.
< 65m A333 / A346 / A35K / B744 / B77W / B78X / etc.
< 80m A124 / A388 / B748 / etc.
> 80m A225

De-Icing

Flugzeuge, welche am nördlichen Apron parken, werden am sogenannten "ZEP 1" Decing-Pad enteist, welches sich bei dem Stands 31 bzw. 32 befindet.

Wenn Flugzeuge nicht bereits am Gate enteist wurden, besteht nun nicht mehr die Möglichkeit des De-icings an den Rollhalten. Das zentrale De-icing für Flugzeuge südlich der Nordpiste findet nun auf dem Vorfeld E statt. Dort befinden sich auf den Parkpositionen E01 bis E04 Enteisungsflächen für die Nordpiste. Flugzeuge welche über die Südpiste starten sollen, benutzen die Enteisungsflächen auf den Parkpositionen E16-E19. Alle Enteisungsflächen auf dem Vorfeld dürfen nur von Flugzeugen mit einer Spannweite von weniger als 36 m befahren werden und werden über P2 befahren und über P1 verlassen (entgegengesetzt zur Parkposition). Flugzeuge am nördlichen Apron werden am sogenannten ZEP Pad enteist, welches sich nicht im Zuständigkeitsbereich des Grounds befindet.

Wer sich mehr mit diesem Thema beschäftigen möchte, kann sich in diesem Beitrag der RG München informieren.

Pushback

Flugzeuge werden je nach Bedarf und möglichst effizient gepusht. Eine Besonderheit stellt das Vorfeld 3a dar. Hier werden Flugzeuge am Stand 64 und 65 entweder auf N1 entlang facing North (späteres Rollen über N2) oder rückwärts auf die Stands 40-42 zurückgedrückt. Letztere Variante ist auch effizient, auch für Flugzeuge auf den Stands 61-63 während Rush-Hours. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die wenigsten Piloten das Procedure verstehen und auch umsetzen können. Hier sollte bei wenig Verkehr ein einfaches "Pushback approved" ausreichen.

Parkpositionen

Die Gatevergabe läuft am BER zentralisiert entweder über das Groundradar Plugin oder Topsky Tower. Somit sind die Gatezuweisungen über alle Lotsen synchronisiert. Die Gatevergabe erfolgt bereits beim APP oder CTR. Eine manuelle Zuweisung der Parkposition soll ebenfalls immer in das Plugin eingetragen werden.

  • Gates 54 und 55 haben ein Jetway
  • Apron 2 (Stands 19-27) wird überwiegend für Cargo verwendet (Rollwegbeschränkungen beachten!)
  • Stands 33-36 sind Taxi-Out-Stands (Verlassen über N2)
  • Stands 70-74 sind Taxi-Out-Stands (Verlassen über N3)
  • Stands E01-E19 sind Taxi-Out Stands (Verlassen über P2)
  • Stands E21-E35 und P2-Orange sind nicht zu verwenden (Nicht vorhanden in verfügbare Szenerien)

Koordination mit Nachbarstationen

Berlin Apron --> Berlin Apron

  • Der A_GND teilt dem E_GND mit, wenn ein Flugzeug über VC zum Entry North muss. Hier muss eine Freigabe vom E_GND vor der Rollanweisung eingeholt werden.

Berlin Apron --> Berlin Delivery

  • Teilt Berlin Tower mit, dass eine Änderung der Abflugrichtung stattfindet und ein pushender Flieger eine neue Clearance benötigt, ist dies mit Berlin Delivery zu koordinieren.

Berlin Apron --> Berlin Ground

  • Berlin Apron muss vor einer Rollfreigabe mit Berlin Ground koordinieren, wenn ein Flugzeug die Entries anders benutzt, als es die SOP vorsieht.